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1 (1815)
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139
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DRYAS OCTAPETALA.

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nur selten bleibt der untere Theil von ihnen den Winter über ste-hen. Man sieht daher gewöhnlich im folgenden Jahre die Nachkom-menschaft, welche durch die kriechenden Ranken hervorgebracht ist.Nutzen: Die Früchte, welche aus vier bis fünf rothen Beerchen, von derGröfse der Erbsen, bestehen, haben einen angenehm säuerlichen Ge-schmack, aber man hat sie bis jetzt noch zu keinem bestimmten Ge-brauch angewendet

Erklärung der Kupfcrtafel.Tab. 104 Da3 ganze Gewächs in natürlicher Gröfse. a) Eine Blume, von welcher dieKronenblätter weggenommen sind, und b) ein Kronenblatt vergröfsert, c) ein Staub-gefafs in verschiedener Richtung gesehen, und d) ein Stempel stark vergrößert. <0die reife Frucht und f) der Same in natürlicher Gröfse.

56. DRYAS. D Pt Y A D E.

Gattungs-Charakter: Der Kelch einfach, einblättrig. Die Blumenkrone acht-

blättrig. Die Samen geschwänzt, haarig.io5. Drtas octopetnla. Alpen-Dryade.Kennieichen; Der Stengel gestreckt. Die Blätter lang gestielt, dicht in

Büscheln stehend, länglich, stumpf, sägen artig-gekerbt, auf der untern

Fläche weifs - filzig. Die Blumen einzeln. Die Blumenstiele länger

als die Blätter.Benennungen: Achtblättriges Walclgöttinnkraut, gamanderarüge Dryas,

Ilirschwurz.Vaterland: Die Alpen Europens.Boden: Alpenboden auf steinigem Grunde.Blüihe und Frucht: Die Blumen, welche gewöhnlich acht Kronenblätter

haben, zuweilen aber auch zehn oder gar nur fünf, kommen im Ju-

nius hervor; die Samen reifen im August.

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