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1 (1815)
Entstehung
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78
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PRUNUS PADUS.

eirund, gegen die Basis etwas schmaler, kurz zugespitzt, am Rande dop-pelt-sägenartig, auf der obern Fläche kahl, auf der untern blasser und inder Jugend in den Winkeln der Adern mit kurzen Haaren besetzt. DieBlattstiele unter der Basis des Blattes mit zweiDrüsen begabt. Die Blumenin einfachen hangenden Trauben an den Spitzen der jungen Zweige.

Benennungen: Gemeine Traubenkirsche, falsche schwarze Vogelkirsche, Ahl-kirsche, Alpkirsche, Hohlkirsche, Büschelkirsche, moscowitische Lorbeer-kirsche, falscher Faulbaum, Althanm, Hundsbaum, Steinbaum, Stink-baum, Tölpelchensbaum, Hexenbaum, Dirleinbaum, Kitschbaum, Olt-baum, deutscher Drachenbaum, Wiedebaum, Scherkenholz, Haarholz,schwarzes Bendelholz, gemeines Lucienholz, schwarze Weide, Papstwei-de, Kandelweide, Maienbusch, Wasserschlinge, Ahle, Elen, Elxen, Exen,Elpel, Patscherben, Scherbchen, Elexbeere, Elsenbeere, Faulbeere, Hau-beere, Hühneraugenbeere, Kintschelbeere, Kaulbeere, Schiefsbeere, Trie-selbeere.

Vaterland: Ganz Europa und das nördliche Asien.

Boden: Die Vogel-Pflaume liebt mehr feuchten als trocknen Boden, wefs-halb man sie auch häufig an den Bändern der Ellernbrüche findet.

Blüthe und Frucht: Die Blumen kommen im Anfange des Mais hervor, unddie Früchte erlangen ihre Reife im Anfange des Septembers.

Aussaat: Das Aussäen geschieht am besten im Herbste und zwar in etwasfeuchten Boden. Die Samen liegen aber, da sie' in einer Nufs einge-schlossen sind, gewöhnlich über ein Jahr, ehe sie keimen.

Höhe: Gewöhnlich kommt die Vogel - Pflaume als Baum vor, und dann er-reicht sie eine Höhe von ungefähr dreifsig Fufs. Nicht selten aber wirdihr Stamm, um sie zu Brennholze zu benutzen, öfter durch Abhauenverkürzt, und alsdann zeigt sie sich als Strauch und bleibt stets niedrig.

Alter: Fünfzig bis sechzig Jahr und darüber.

Nutzen: Alle Theile dieses Baumes, im frischen Zustande stark gerieben, geben,