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1 (1815)
Entstehung
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6
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EINLEITUNG.

lengewebe,das lieifst: aus einer Haut die sich in gröfsere und kleinere Zellen,welche überall verschlossen sind und Saft enthalten, bestehn, dann siebt manaufserdem noch Spiralgefäl'se, das lieifst solche Gefäfse, die aus einen feinengewundenen Faden bestehn, der innerhalb durch seine Windungen eine Artvon Röhre bildet. Diese Spiralgefäfse stehn in Bündel beisammen und be-schreiben um die Mitte, welche ein lokeres Zellengewebe ist, das manMark nennt, einen Kreis. Unter der Oberhaut des Stengels sieht manauch ein graues sehr enges Zellengewebe, welches nachher sich in Rindeverwandelt und unter diesen, dicht um das zu erst erwähnte Zellengewebe,wird man ein anderes aus schiefen langgezogenen Zellen gewahr, aus demin der Folge sich der Bast bildet. Alles dieses kann man nur unter einemVergröfserungsglase bemerken. Untersucht man eine ältere holzartige Pflanze,so zeigen sich mehrere Ränge von Spiralgefäfsen, die eben so zahlreich sindals die Pflanze Jahre gelebt hat.

Die Spiralgefäfse sind anfangs weich und zart, mit dem fortschreitendenAlter werden sie dichter und zuletzt ganz hart. Das Holz besteht also aus-veränderten Spiralgefäfsen. Jährlich, legte sich nicht blofs um den alten Ringvon Geiäfsen, ein neuer, sondern zwischen den alten schieben sich auch neueein und eben so um das Mark; das Mark verschwindet arn Ende durchdie viele Gefäfsen, die daherum gebildet werden, gänzlich, und wird vomMittelpnnkte aus durch die Ringe nach dem Piande hingedrängt, daherentstehen die vom Mittelpunkte aus nach der Oberfläche gezogenen Stricheim Holze, die man gewöhnlich Spiegelfasern zu nennen pflegt. Es mufs nachdieser Bildungsweise des Holzes, dasselbe jährlich immer mehr Dichtigkeiterhalten und wir dürfen uns daher gar nicht wundern, dafs das Holz rechtaller Bäume am festesten und folglich viel dauerhafter, mithin auch als Bau-holz geschikter ist.

Harzige, gummiartige, milchartige und ähnliche Säfte welche aus denPflanzen bei ihrer Verletzung flofsen, sind nicht die Säfte derselben selbst.Alle Säfte der Pflanzen sind wafsriger Art, diese Flüfsigkciten aber zeigen