EINLEITUNG.
Das Linneische System hat vier und zwanzig Klassen. Sie lieifsen:
i. JMonandi iu:
2. Diandr id.
5. Trianäria.
4- Tetrandria.
5. Pentandria.
6. Hexandria.
7. Ilcptaudria.
8. Octandrln.g. Enneandria.
1 o. Decandria.11. Dodecandria.l 2. Icosandria.
10. Volyandria.
14. Didynamia.
15. Tetradynamia.
16. Monadelphia.
17. D'uidclplda.lö. Polyadelphia.
ig. Synge?icsia.20. Gynandria.2 1. Monoecia.22. Dioecia.23 Polygamia,24. Cryptogmnia.
Die Kennzeichen für die Klassen sind von den Staubfaden in der Blumehergenommen. Auf die Erklärung der einzelnen Blumentheile, -wollen wiruns nicht einlafsen, weil jeder dieselben aus der Beschreibung der abgebil-deten Pflanzen wird kennen lernen. Will er aber noch genauer mit denPflanzentheilen bekannt werden, so darf er nur die in Abbildung vorgestelltePflanze in der Natur aufsuchen und hat er es nur mit wenigen gethan, sowird es ihm leicht werden sie stets anzutreffen.
Die zehn ersten Klassen sind nach der Zahl der Staubfaden, die in ei-ner Blume angetroffen werden, bestimmt. Folglich gehören zur ersten Klassediejenigen Gewachse, welche einen Staubfaden; zur zweiten, die zwei; zurdritten, die drei haben, so zählt man bis zur zehnten Klasse bis zehne fort,Avas weiter mit keiner Schwierigkeit verbunden ist. Zur elften Klasse gehö-ren diejenigen Pflanzen, die über zehn bis höchstens fünfzehn Staubfadenhaben. Zur zwölften diejenigen welche in einer Blume viele Staubfadentragen, die aber alle auf dem Kelche befestiget sind. In die dreizehnte ge-hören solche welche sehr viele Staubfaden haben, die aber alle nicht aufdem Kelche stehn. Zur vierzehnten rechnet man diejenigen welche vierStaubfäden haben, von welchen zwei kürzer sind. Sie haben fast alle einerächen- oder lippenföravige Blumenkrone. Die fünfzehnte Klasse begreiftsolche Pflanzen in sich, die sechs Staubfäden in der Blume haben, von wel-chen zwei kürzer sind. Zur sechzehnten Klasse zählt man diejenige derenStaubfäden in einem Bündel zusammen gewachsen sich zeigen. Zur sieb-zehnten, wo diese zwei Bündel bilden. Zur achtzehnten wo sie in mehre-
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