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Prüfung auf alkalische Erden.
tiumsulfat abfiltrirten Flüssigkeit, nach vorherigem Neutrali-siren mit Ammoniak, dui'ch Zusatz von Ammoniumoxalat nach-weisen, welches weisses Calciumoxalat ausscheidet, unlöslich inEssigsäure (S. 35).
Zweite Methode.
Baryum.
Strontium
Calcium.
Zur Erkennung von Baryum, Strontium und Cal-cium kann man auch folgendermassen verfahren. Man löstdie durch Ammoniumcarbonat gefällten Carbonate in Chlor*wasserstoffsäure, verdampft die Lösung zur Trockne und ex-trahirt den .Rückstand mit absolutem Alkohol. Bei Gegenwartvon Baryum bleibt Chlorbaryuni ungelöst zurück, welchesnach dem Abfiltriren und Auswaschen mit absolutem Alkoholnoch näher geprüft werden kann (S. 38). Die alkoholischeLösung enthält Chlorstrontium und Chlorcalcium. Man ver-dampft dieselbe zur Trockne, übergiesst den Rückstand mitconcentrirter Salpetersäure (zur Ueberführung der Chloride inNitrate) und verdampft wiederum. Extrahirt man diesen Rück-stand mit absolutem Alkohol, so bleibt Strontiumnitratungelöst zurück, welches nach dem Abfiltriren und Auswaschenmit absolutem Alkohol am Platindraht in der Flamme oderspectralanalytisch näher geprüft werden kann. Calcium lässtsich in der filtrirten Flüssigkeit, nach dem Verjagen des Alko-hols und Auflösen des Rückstandes in Wasser, mit Ammonium-oxalat nachweisen.
Magnesium. GHippe IV.
Man versetzt einen Theil der von den Erdcarbonatenabfiltrirten Flüssigkeit mit Phosphorsalz (Natrium-Ammo-niumphosphat).
Bei Gegenwart von Magnesium entsteht hierdurch (beiverdünnten Lösungen erst nach einigem Stehen) ein weisser,kristallinischer Niederschlag von Ammonium-Magnesium-phosphat.