Niederschlag durch (NH^CC^: Prüfung auf alkalische Erden. 103
Kochen der Flüssigkeit verjagt und Ammoniak im Ueberschusshinzugefügt. Der Niederschlag kann Eisen, Aluminium,Magnesium (an Phosphorsäure gebunden), das FiltratMangan und Zink enthalten. Der Niederschlag wird mitBarytwasser (siehe S. 100 Anm. 1) gekocht und der Rückstandabfiltrirt. Die filtrirte Flüssigkeit enthält die Thonerde, welche Aluminium,durch Kochen mit Chlorammonium gefällt werden kann.
Der in Barytwasser unlösliche Bückstand wird in Chlor- Eis™wasserstoffsäure gelöst, Ammoniak hinzugefügt, das etwa ge-fällte Eisenoxyd abfiltrirt und im Filtrate die Magnesia Magnesium.durch Phosphorsalz (als weisses Ammonium-Magnesiumphos-phat) gelallt.
Das Mangan oder Zink enthaltende Filtrat kann, wieoben angegeben, untersucht werden.
Gruppe III.Niederschlag durch Ammoniumcarbonat.
Die vom Schwefelammonium - Niederschlage abfiltrirteFlüssigkeit versetzt man mit Chlorwasserstoffsäure bis zursauren Beaction, entfernt den Schwefelwasserstoff durch Kochen,filtrirt, fügt Ammoniak bis zur alkalischen Reaction, Chlor-ammonium und Ammoniumcarbonat im Ueberschuss hinzu underhitzt zum Sieden.
Der Niederschlag kann Baryum-, Strontium- undCalciumcarbonat enthalten.
Derselbe wird abfiltrirt, ausgewaschen und in wenig ver-dünnter Essigsäure gelöst. Zu der mit Wasser verdünntenLösung fügt man tropfenweise Kaliumchromat hinzu. Ent-steht ein gelber Niederschlag (Baryumchromat), so ist dieGegenwart von Baryum erwiesen. Zur Prüfung auf Stron- Strontiumtium versetzt man das Filtrat, nach vorherigem Verdünnenmit Wasser, mit wenig verdünnter Schwefelsäure. Bei Gegen-wart von Strontium entsteht ein weisser Niederschlag vonStrontiumsulfat 1 ). Das Calcium lässt sich in der vom Stron- Calcium.
Baryuni.
Strontium,
Calcium.
Baryum
') Um geringe Mengen von Strontium nachzuweisen, muss man diemit Schwefelsäure versetzte Flüssigkeit längere Zeit stehen lassen.