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Zoologie 3 (1882) Amphibien
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ANURA. RANIFORMIA. RANINA. RANA.

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BATRACHIA.

1799. Batraciens (Batrachia), Brongniart, Mem. pres. ä l'Institut. I. Paris 1805. p. 604.

1804. Batrachii, Latreille, Nouv. dict. d'hist. nat. XXIV. Tabl. meth. d'hist. nat. p. 61.

1816. Nudipellißres. Amphybiens, Blainville, Nouv. Bull. Soc. Philom. p. 115.

1820. Batrachia, Merrem, Tent. System. Amphib. p. 5.

1821. Dipnoa, Leuckart, Isis. Correspondenzblatt. p. 236.

1825. Amphibia, Latreille, Farn. nat. du Regne animal. p. 103.

1826. Amphibia nuda, J. Müller, Tiedemann u. Treviranus, Zeitschrift für Physiologie p. 199.1838. Batrachia, Tschudi, Classification der Batrachier (Mem. Soc. Sc. nat. Neuchatel. II.).1841. Beptiles Batraciens, Dumeril et Bibron, Erpet. gen. VIII.

Die Thiere dieser Unterklasse sind meistens nackt, seltener beschuppt oder be-schildet. Gliedmassen gewöhnlich ohne Krallen, seltener bekrallt. Gelenkhöcker desHinterhaupts doppelt. Gehörschnecke weniger entwickelt, aber vorhanden 1 ). Rippenwohlentwickelt, kurz, oder fehlend. Herz mit zwei äusserlich undeutlich getrenntenVorkammern; Aortenwurzel mit Muskelbelag. Meist ohne Copulationsorgane, wie Sphe-nodon unter den Pholidota. Entwickelung mit Allantois und meistens durch Metamor-phose mit Kiemen, seltener (Hylodes martinicensis) ohne Metamorphose und ohne Kiemen,im Amnion des Eis 2 ). In dem letzteren Falle dient der temporäre Schwanzanhang alsAthmungsorgan. Da man schon hat aufgeben müssen, die Batrachieranallantoide" zubenennen, werden Entdeckungen an anderen in ihrer Entwickelung noch unerforschtenFormen ohne Zweifel auch dazu führen, die Eintheilung der Wirbelthiere nach der An-oder Abwesenheit des Amnion fallen zu lassen.

Bemerkenswerth ist der gänzliche Mangel von Urodelen und Ccecilien in Süd-und Ostafrica, während man von den letzteren schon drei Arten aus dem tropischenWestafrica kennt.

ANUKA.

RANIFORMIA.Eanina,

Rana, Linne\

Rana oxyrhyncha, Sundevall.

R. acervulis dentium vomerinorum sejunctis, ad partem marginis choanarum anteriorisinternam extensis, naribus in rostri elongati medio utrinque positis; fissuris vocalibus externis

') Auch würde der Mangel der Schnecke keinen wesentlichen Unterschied von den Pholidota bilden, da, wieParker neuerdings an Chamaeleon nachgewiesen hat, unter diesen auch der Mangel der Schnecke vorkommen kann.

2 ) Nach einer Mittheilung des Hrn. Professor E. Selenka wäre das Amnion hier nur physiologisch alssolches zu bezeichnen, da es structurlos, ohne Kerne und nicht als Product des äusseren primären Keimblatts desEmbryos selbst nachgewiesen sei.

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