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AMPHIBIEN. PHOLIDOTA.
schmäler, die Seitenränder Sförmig. Das Nasale liegt Iganz an der unteren Seite undist fast, aber nicht ganz, von dem Nasorostrale getrennt. Das letztere wie das Prä-oculare sind hinten nur flach eingebuchtet und das Oculare, durch welches das blaueAuge deutlich durchscheint, ist fast doppelt so breit, wie das Präoculare. Alle dieseSchilder sind erhaben punktirt. Die mittleren Kopfschuppen sind ein wenig grösser alsdie des Körpers; das Postoculare ist merklich breiter als das Supraoculare. Von denvier Supralabialia stösst, wie die Abbildung von Bianconi dieses richtiger als die vonJan angibt, das erste an das Nasale und die Spitze des Rostronasale, das zweite andas Rostronasale und Präoculare, das dritte an das Präoculare und Oculare und dasvierte steigt hinter dem Oculare hinauf.
Der Körper ist vorn ein wenig dünner als hinten, am Halse mit 40 bis 42, hintenmit 36 Längsreihen von Schuppen bekleidet. Der Schwanz ist kürzer als der Kopf,mit der Spitze nach unten gerichtet.
Die dunkle olivenbraune Färbung der Oberseite lässt die Zeichnung grosser zu-sammenfliessender Flecken erscheinen, während die dazwischen zu Tage tretende hellereGrundfarbe, so wie die Unterseite gelblich ist.
Totallänge 39 cm; Kopflänge 12^mm; Schwanz 8mm; Körperdicke in der Mitte15 mm.
Das einzige Exemplar dieser Art aus Inhambane, welches mir Hr. Trinchesegütigst zur Untersuchung gesandt hat, befindet sich in dem Museum zu Bologna.
Sie gehört, wie Bianconi bereits bemerkt hat, durch die Form des Kopfes, indie Nähe von T. Lalandii Schlegel, steht aber dem T. Bibronii Smith noch näher.
Stenostom i.
Präanalgegend durch ein einziges grosses schuppenförmiges Schildausgezeichnet. Maulöffnung von der Schnauze überragt, eng und an den Rändern nurzum Theil mit besonderen Lippenschildern bekleidet. Augen stets wohl sichtbar, Nasen-löcher seitlich. Zähne nur in dem Unterkiefer, solide, an der Spitze gekrümmtund hinten flach concav.
Der Schädel ist sehr verschieden von dem der Typhlopes und nähert sich mehrdem der Ilysiae. Er ist vorn nicht blasenförmig aufgetrieben und die seitlichen Nasen-öffnungen werden von dem Frontale anterius, dem Nasale, dem Intermaxillare unddem Supramaxillare, welches sich dem vorhergehenden dicht anschliesst, umgeben.Das vordere Ende der Concha ist durch das Supramaxillare versteckt. Von einemdurch das Frontale und Parietale gebildeten Processus postorbitalis, wie bei denTyphlopes, findet sich keine Spur. Das grosse breite Supraoccipitale ist einfach. DieOccipitalia lateralia tragen mit dem Basilare occipitis zur Bildung des Gelenkhöckers bei.Der Oberkiefergaumenapparat ist wegen seiner Kleinheit ganz unrichtig dargestellt wor-