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Zoologie 3 (1882) Amphibien
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SAURI. KIONOCRANIA. SCINCI. EUPREPES. EÜMECES.

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Wieg mann hat zwar später den Namen Eumeces nur auf E. pavimentatus Geof-froy beschränkt (cf. Monatsber. d. Berl. Akad. d. Wissensch. 1864. p. 48), aber mir scheintes, dass man nicht allein die zuerst von ihm dazu gezogenen Arten, sondern auch dievon Gray als Riopa bezeichneten mit durchsichtiger Scheibe des unteren Augenlidesdahin ziehen kann, da keine so scharfe Grenze zwischen opakem und durchsichtigemunteren Augenlide vorhanden ist, indem bei derselben Art die Durchsichtigkeit und dieSchuppen mehr oder weniger deutlich sind. So hat auch Hr. Cope Plistodon und Oto-saurus mit Eumeces vereinigt (Proc. Acad. Nat. Sc. Philadelphia. 1868. p. 318).

Eumeces Sundevallii, Smith.Tafel XL Fig. 2.E. corpore elongato, pedibus brevioribus, digito postico quarto tertio distincte Ion-giore; palpebra inferiore opaca, apertura auriculari parva inermi, supranasalibus trapezoi-dalibus vel triangularibus, frontoparietali duplici, supraorbitalibus utrinque quaternis vel qui-nis, squamis corporis laemssimis, 26- ad 28-seriatis. Supra olivaceus, unicolor, vel squamissingulis maculatis.

Habitatio: Insula Mossambique, Querimba, Mossimboa, Boror, Inhambane.

1849. Eumices (Biopa) Sundevallii, Smith, Illustr. Zoology S. Africa. Rcptilia. App. p. 11 (et Index).

1854. Eumeces afer, W. Peters, Bericht d. Berl. Akad. d. Wissensch. p. 619.

1862. Eumeces reticulatus, W. Peters, Monatsber. d. Berl. Akad. d. Wissensch. p. 23.

1864. Mochlus punctatus, Günther, Proc. Zool. Soc. Lond. p. 308.

1867. Mochlus afer, Bocage, Jörn. Sc. Mathem. Phys. Nat. p. 222. Taf. 3. Fig. 2.

1868. Eumeces perdicicolor, Cope, Proc. Acad. Nat. Scienc. Philadelphia, p. 317.

Körper verlängert, Gliedmafsen kurz, weit von einander entfernt. Schnauze ent-weder ganz abgerundet oder etwas keilförmig. Unteres Augenlid undurchsichtig, mitzwei mittleren Längsreihen von Schuppen bedeckt. Trommelfell tief liegend, äussereOhröffnung klein, am Rande glatt. Supranasalia unregelmässig dreieckig oder trape-zoidal, ausnahmsweise zum grossen Theil mit den Nasalia verwachsen. Internasale vielbreiter als lang, breit mit dem Frontale zusammenstossend, so dass die kleinen Prä-frontalia weit von einander entfernt stehen. Frontale lang heptagonal, hinten zugespitzt.Frontoparietalia breit oder nur mit einer Spitze zusammenstossend, so dass das Inter-parietale mehr oder weniger vollkommen von dem Frontale getrennt ist und so grossoder kleiner als eins jener erscheint. Vier oder fünf Supraorbitalia. Nasenloch in derMitte und nahe dem oberen Rande des länglichen Nasale gelegen, welches aus zweiSchildchen verwachsen zu sein scheint. Von den fast gleich langen Frenalia ist dasvordere etwas höher. Zwei oder drei Anteorbitalia. Sechs oder sieben Supralabialia,von denen das längste vierte unter dem Auge liegt. Hinter dem Mentale ein grosseseinfaches Submentale und hinter demselben jederseits eine Reihe von Querschuppen,welche an die sieben Infralabialia stossen.

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