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Zoologie 3 (1882) Amphibien
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SAURI. KIONOCRANIA. LACERTAE. LACERTA.

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ringförmigen schwarzen Flecken bestreut. Die Seiten des Körpers haben eine schwär-zere Grundfarbe und die senkrechten weissen, schwarz eingefassten Binden finden sichnur am Kopfe und Halse, während sie an den Körperseiten in mehr oder weniger zu-sammenhängende Flecke und Punkte aufgelöst sind. Die ganze Unterseite ist im Lebenschneeweiss.

Ich habe diese Eidechse häufiger nur in der Umgebung von Tette beobachtet,wo sie den einheimischen Namen soromönda trägt. Von der zweiten Varietät erhieltich ein Exemplar auf dem Prazo ßoror. A. Smith fand seine L. tessellata in denwestlichen Theilen Südafrica's, namentlich im kleinen Namaqua-Lande.

Icllliotropis, Peters.Habitus lacertinus. Lingua longiuscula, squamulosa, bicuspis. Dentes intermaxillaresconici, maxillares mandibularesque bicuspides, pterygoidei breves. Nares laterales inter scu-tella terna apertae. Palpebrae perfectae; laminae supraorbitales osseae. Aures conspicuae.Collare nulluni, plica axillaris utrinque arcuata. Squamae dorsi carinatae, ingluviei, pecto-ris ventrisque laeves imbricatae. Palmae plantaeque pentadactylae, squamae hypodactylo-rum carinatae. Pori femorales.1854. Ichnotropis 1 ), Peters, Bericht d. Kgl. Preuss. Akad. d. Wissensch. Berlin, p. 617.

Diese neue Gruppe der Lacertae stimmt mit Tropidosaura überein durch die Pho-lidosis, den Mangel einer Kehlfalte und die Bildung der bogenförmigen Falten vor derSchulter, weicht aber ab von ihr durch die zwischen drei Schildchen gelegenen Nasen-löcher und die gekielten Schuppen der Zehensohlen. Durch die Bildung der Nasen-löcher und der Kopfschilder zeigt sie mehr Übereinstimmung mit den Eremias, während sievon diesen durch den Mangel einer Kehlfalte und die abgerundeten, dachziegelförmiggeordneten Schuppen der Bauchseite verschieden ist. Die ostindische Calosaura (Ca-brita), welche mit ihr durch die Bildung der Nasenöffnung zwischen drei Schildchen 2 ),den Mangel der Kehlfalte, die Anwesenheit der Axillarfalte und die gekielten Schuppender Finger- und Zehensohlen übereinstimmt, unterscheidet sich, abgesehen von demdurchsichtigen unteren Augenlide, durch die viereckigen Abdominalschuppen und denMangel von Zähnen an dem Gaumen. Mit anderen Gattungen wird man sie nicht leichtverwechseln können.

Ichnotropis macrolepidota, Peters.

Tafel VIII. Fig. 1./. scutello internasali simplici, scutellis reliquis glabriore, supralabiali quinto vel sextoet infraorbitali connatis; squamis corporis medii per series 38 ad 40, abdominalibus per series

] ) v J/vog, TQ0711Q.

'-) Dumeril et Bibron (Erp. gen. V. p. 261) geben nur zwei Nasenschilder an, das hinterste dritte

trägt aber ebenfalls noch mit einer Spitze zur Bildung der Nasenöffnung bei.