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AMPHIBIEN. PHOLIDOTA.
dann zusammengedrückt. Er ist sowohl oben wie unten von stark dornig gekielten,dachziegelförmig geordneten Schuppen bekleidet, die ein halb bis einmal grösser sind, alsdie des Rückens und welche hinter der Basis in 23 bis 25 Längsreihen stehen.
Die vordere Extremität reicht mit der ganzen Hand über die Schnauze hinaus;der kürzeste Finger ist der erste, der zweite ist etwas länger als der fünfte und vonden beiden längsten ist der vierte nur wenig länger als der dritte. Die Aussenseiten desOber- und Vorderarms sind mit gekielten Schuppen bekleidet, welche so gross odergrösser als die des Rückens sind; nur am Ellbogen befinden sich kleinere Schuppen.Die Innenseite dieser Extremität ist von kleineren, schwach gekielten Schuppen beklei-det, welche grösser am Vorder- als am Oberarm sind. Die Handsohle ist von etwaacht, die der Finger von einer Reihe dornig gekielter Schuppen bedeckt. Die Krallensind massig gekrümmt, scharf, vor ihrer Spitze am unteren Rande bogenförmig ausge-schnitten. Die hintere Extremität ragt bis an den Kopf; die vierte Zehe ist um einDrittel länger als die zweite, die vierte längste überragt die dritte aber nur wenig. DieBeschuppung dieser Extremität ist ähnlich wie die der vorderen und die Krallen sindnur wenig grösser als die der Finger.
Die Färbung ist zu verschiedenen Zeiten sehr verschieden. Bei jüngeren Thierenbesteht die Zeichnung in fünf grossen länglichen schwarzbraunen Flecken, welche sichan jeder Seite des Rückens, von der Schulter bis zur Kreuzgegend, befinden und welchedurch halb so grosse gelbe Flecke von einander, durch eine im Nacken beginnendegelbe Längsbinde von denen der anderen Seite und durch eine wellenförmige Bindederselben Farbe nach aussen von der braunen gelbgefleckten Körperseite getrennt wer-den. Der Kopf ist olivenbraun, hinten bläulich grün, über und unter dem Ohr mitgelbem Fleck. Bei älteren Exemplaren fliessen die dunklen Flecke zusammen undschliessen einen Theil der gelben Flecke und der früheren mittleren Längsbinde ein,so dass jetzt auf der Mittellinie des Rückens fünf rautenförmige schwarzumsäumte gelbeFlecke erscheinen, während der Schwanz und die Extremitäten, wie auch früher, dunkelgebändert erscheinen. Später erscheint die ganze Oberseite mehr einfarbig braungelboder aschgrau mit schwarzen Punkten oder auch mit unregelmässigen schwarzen Zick-zackflecken an den Seiten des Halses, des Körpers, auf dem Schwanz und der Aussen-seite der Gliedmafsen. Bei dem Farbenwechsel werden die schwarzen Flecke braunoder selbst ziegelroth, die aschgraue Farbe gelb oder grün, so dass dieser Wechselebenso auffallend und stark, wie bei Chamaeleonen ist.
Das Skelet eines Männchens hat sieben Halswirbel, von denen die beiden letzten langeRippen tragen, vierzehn rippentragende Brustwirbel, einen rippenlosen Lendenwirbel, zweiKreuzbein- und 41 Schwanzwirbel. Fünf Paar Rippen verbinden sich mit dem Brustbein.
Die Speiseröhre geht in einen spindelförmigen Magen über, welcher Reste vonInsecten verschiedener Ordnungen enthielt und sich von dem Darm durch einen deut-