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Zoologie 1 (1852) Säugethiere
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I

GLIRES. NAGER.

Sciurus, Linn6. Eichhörnchen.

Es ist bemerkenswertli, dafs sämmtliche von mir in Mossambique beobachtete vierArten dieser Gattung gewöhnliches weiches Haar haben, obgleich sie in anderer Hinsicht, wiez. B. durch die geringere Zahl der Saugwarzen der Weibchen und die ungeheure Entwickelangdes Hodensacks der Männchen sich den, sonst im tropischen Africa verbreiteten, Borsten-Eichhörnchen, Ehrenbergs Xeros, anschliefsen.

Sciurus flavivittis.

Tafel XXIX. Tafel XXXII. Fig. 1.

Sc supra ferrugineus, nigre undulatus, utrinque vitta laterali fiavida; lateribus palli-dioribus; artubus anterioribus pedibusque splendide silaceis; annulo orbitali, duabusab oculo ad auriculam extensis fasciis, lahiis, ingluvie, gutture, gastraeo, artuumquelatere interno albis; cauda corpore breviore disticha, allernatim flavide et nigre fasciata,subtus rufo-ochracea; auriculis triangularibus integris; vettere motti; mammis sex.

Longiltido ab apice rostri ad caudae basin 0,19; caudae 0,16.

Habitatio: Africa orientalis, Mossimboa, Quitangonha, a 11" ad 15" Lat.Austr.

Sciurus flavivittis. W. Peters, Monatsbericht der Königl. Preufs. Akademie der Wissenschaften zu Berlin.Mai 1852. p. 274.

Von der Gröfse und Gestalt des Sciurus cqmpi, Smith. Die Ohren sind kurz, drei-eckig, mit abgerundeter Spitze, aufsen und innen kurz und dicht behaart, ungepinselt. Dievorspringenden Augen liegen weiter von der Schnauzenspitze als von den Ohren entfernt.Die Behaarung ist weich, wie bei den gewöhnlichen Eichhörnchen. Die Handsohlen sind nackt,mit fünf, drei vorderen und zwei hinteren, glatten Schwielen versehen. Die beiden mittleren