CARNIVORA. HERPESTES.
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Herpestes fasciatus, Desmarest.
Mangouste ä bandes. Fr. Cuvier, Histoire naturelle des Mammiferes. Fol.
Nicht selten auf dem Festlande bei der Insel Mossambique, so wie in Querimbaund Quellimane, unter dem einheimischen Namen ntülu, wie die vorige Art, bekannt. BeideArten nähern sich durch ihren Habitus, durch ihr Naturell und durch das Gebifs sehr denRhyzaenen, und werden daher ohne Zweifel Veranlassung zur Bildung einer neuen Unter-gattung geben.
Herpestes ornatus.Tafel XXVI.
H. nigra et olivaceo undulatus, supra rufescens, subtus sordide flavidus; pedibusplantigradis ; unguibus anterioribus paulo longioribus quam posterioribus; caudaeapice, post annulum rufum, nigra in media alba.
Langituda ab apice rastri ad caudae basin 0,28; caudae 0,24.
Habitatia: Africa arientalis, Tette, 17° Lat. Austr.
Herpestes ornatus. W. Peters, Monatsbericht der Königl. Preufs. Akademie der Wissenschaften zu Berlin.Februar 1852. p. 81.
Die Körperform dieser Art ist schlank und gestreckt wie bei Herpestes badius, demsie an Gröfse etwas nachsteht. Die Schnauze ist spitz mit vorragender nackter Nasenkuppe.Die Pupille des Auges, welches in der Mitte zwischen Ohr und Nasenspitze liegt, ist rund.Die Ohren sind abgerundet, wenig hervorragend, auf der innern Seite dichter als auf deraufsern mit kurzen Haaren bekleidet, in ihren einzelnen Theilen ganz so gebildet, wie ich esvon Herpestes undulatus beschrieben habe. Die Hände sind fünffingerig, mit gekrümmtenscharfen Krallen, welche nur wenig länger als die Zehenkrallen erscheinen, bewaffnet, an derSohle nackt. Die Fufssohlen sind bis auf den hintersten Theil der Fufswurzel ebenfalls nackt,und das Längenverhältnifs der Zehen ist dasselbe wie bei der vorigen Art. Der Schwanz istbeinahe so lang wie der übrige Körper, dünn, an der Spitze mit einer schwachen Quaste versehen.
Die Farbe ist im Allgemeinen ein schmutzig grünliches Braungelb, von braunschwarzenwellenförmigen Querlinien unterbrochen. Die Oberseile des Kopfes ist schwarz, schmutzig gelbpunetirt, der Rand der Oberlippe, die Unterlippe und das Kinn schmutzig weifs, die Iris feuerroth,der vordere Theil der Helix mit schwarz und weifs beringten, der hintere Theil derselben mitschmutzig weifsgelben Haaren bekleidet. Die Bauchseite von der Kehle bis zur Schwanzbasisund die innere Seite der Gliedmafsen sind schmutzig gelb. Die Stichelhaare sind abwechselndschwarz und gelblich beringt, am Rücken mit schwarzen Spitzen, an den Körperseiten vor-herrschend mit gelblichen Spitzen versehen. Viele Haare der Rückseite sind vor der schwär-