CHILOGNATHA. POLYDESMIDAE.
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diesem, wie an den anderen Segmenten, welche damit versehen sind, ganz seitlich, hintennahe vor der Spitze des Seilenkiels. Diese Seitenkiele gehen ungefähr aus dem oberen Drit-theil der Segmente hervor. Das letzte, kiellose Körpersegment verschmälert sich in seinemhinteren Theile von beiden Seiten plötzlich und erscheint zugespitzt. Die Praeanalschuppeerscheint einfach dreieckig, hinten zugespitzt; bei genauerer Betrachtung durch die Loupe be-merkt man aber noch jederseils hinter der Spitze ein kleines Knötchen. Die Beine nehmenvon vorn nach hinten beträchtlich an Länge zu und das Tibialglied erscheint doppelt so lang,wie das erste und zweite Glied (Trochanter und Femur) *) zusammengenommen. Das zweiteFufsglied ist, wie bei den übrigen Strongylosomen, unbewehrt. Die Farbe des Kopfes, derAntennen und der Bückenseite ist dunkelweinrolh, die Bauchseite, Füfse und die Spitzen derSeitenkiele blafsgelb.
Totallänge 0"',025; der Antennen 0"',00i5; der Hinterbeine 0 m ,0Q63; Breite des Kopfes0 m ,0082; gröfste Körperbreite 0"\0027.
Von den bisher bekannten Arten ist die vorstehende schon leicht durch die eigen-thümliche Bildung der Seitenkiele zu unterscheiden.
ElirydesmUS, Saussure.
Euri/desmus. H. de Saussure, Essai d'une Faune des Myriapodes de Mexique. 1860. p. 77.
Hr. von Saussure hat in einer sehr dankenswerthen Monographie der Polydesmidenvon Mexico diese neue Gattung aufgestellt, welche sich von den Polydesmus durch einegröfsere Anzahl von Seitenporen ausgezeichnet, indem nur das 1 sle , 2 ,e , 3 ,e , i ,e , G te und 8 te Seg-ment derselben entbehrt, dagegen das ö le , 7 le und vom 9 |P " bis 19 le " sämmlliche Segmentedamit versehen sind. Das Vaterland des einzigen Exemplars, auf welches er diese Gattung be-gründete, ist nicht bestimmt, der Vermuthung nach soll es Brasilien sein. In Mossambiquefand ich zwei Arien, welche der Porenzahl nach zu Eurydesmus gehören, durch die verschie-dene Lage der Poren in der Mitte der Kiele und den Mangel hinterer Vorsprünge an denKielen auffallend von Eurydesmus angulatus abweichen und so noch viel mehr gewissen Artenvon Fontaria ähnlich sind. . ■
Eurydesmus mossambicus, nova spec.Tafel XXXB1. Fig. 6.E. corpore cotivexo glabro, antennis mediocribus; cingulo dorsali primo coarctuto,angulo laterali rotundato, margine incrassato; carinis lateralibus descendentibusaliformibus, margine incrassato, angulo exteriore rotundato, posteriore acuto;poris lateralibus in margine carinarum medio positis; cingulo ultimo triangulari,acuminato; segmento praeanali triangulari, apice tridentato.
*) Als Coxalglieder sind die mit dem Ventraltheil der Segmente verwachsenen Fortsätze zu betrachten.