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Zoologie 5 (1862) Insecten und Myriopoden
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ZOOLOGIE. INSECTEN. MYRIOPODA.

Strongylosoma aculeatutn, nova spec.Tafel XXXIII. Fig. 5.St. capite, antennis notaeoque vinaceofuscis, pedibus, gastraeo carinarumque apicibuspallide flavis; carinis triangularibus, reflexis, apice posteriore acuto; antennispedibusque elongatis, articulo tibiuli duplo fere longiore quam primo cum secundo;segmento praeanali triangulari, angulo postico acuto.Habitatio: Terra Boror, 18 {> Lat. austr.

Strongylosoma aculeatum. W.Peters, Monatsberichte d. Königl. Akad. d. Wissensch. zu Berlin. 1855. p. 81.Die absondernden Poren befinden sich an dem 5 ten , 7 ten , 9 ,en , 10 te ", 4 2 ,en , 13 te ", 1ö ,e ",16 ten , 17 ,e, \ 18 te ", 19'™ Körpersegment und fehlen daher an dem 1 9ten , 2 te ", 3 ,en , V e ", <V e ", 8 ,e ",M ten und 1i. ten ; die Körperform ist cylindrisch, wurmförmig, knotig, der hintere Theil derKörpersegmente durch einen mittleren queren linienförmigen Eindruck ausgezeichnet und daspraeanale Bauchsegment zugespitzt. Alles dieses stimmt mit dem Julus pallipes Ol i vierüberein, auf welchen Herr Brandt bekanntlich seine Gattung Strongylosoma gegründet hat.

Das einzige Exemplar, welches ich gefunden, ist ein Weibchen, dessen Körper, wiegewöhnlich, aufser dem Kopf, aus zwanzig Gliedern besteht, von denen das 2 ,p , 3 te und i' 1 ' jeein Paar, das 5 te bis 18 le je zwei Paar Füfse tragen. Der Kopf ist etwas schmäler als daserste Dorsalsegment, die vorspringende Leiste, welche jederseits zwischen der Insertion derFühler beginnt und über denselben sich nach aufsen und oben krümmt, ebenso wie der linien-förmige mittlere Längseindruck auf dem hinleren Theil des Kopfes sehr deutlich. Die Antennensind doppelt so lang wie die Breite des Kopfes; die Glieder nehmen vom zweiten bis fünftenan Länge ab, das zweite und dritte Glied sind die längsten, darauf das vierte und fünfte;das erste und sechste Glied sind, wie immer, äufserst kurz. Das erste Dorsalsegment hateinen vorderen convexen, und einen hinteren geraden, in der Mitte ein wenig ausgebuchtetenRand, welche durch einen abgerundeten Winkel in einander übergehen; die obere Fläche istmit der Loupe betrachtet, durch eine feine unregelmäfsige Granulation ausgezeichnet, welcheauf den folgenden Segmenten mehr und mehr abnimmt, so dafs der Körper fast ganz glatterscheint; der seilliche Theil des vorderen Randes ist wulstig verdickt. Die hintere Abthei-lung des zweiten Segments ist doppelt so kurz wie das erste Segment, vorn und hintengradrandig, der seilliche schmale Rand scharf nach oben gewandt, vorn und hinten mit einerabgerundeten Ecke vorspringend. Das dritte Segment ist ein wenig länger als das zweite,aber ein wenig kürzer als das ihm gleichgeformte vierte Segment, jederseits durch einenkleinen Kiel ausgezeichnet, welcher vorn mit einer breiten und Ilachen, nur oben scharf be-grenzten Basis beginnt, und etwas aufsteigend hinten in einen spilzen vorspringenden Dornausläuft. Das fünfte Segment ist nicht allein durch eine gröfsere Länge, sondern auch durchdie mittlere linienförmige Querfurche ausgezeichnet, welche erst vom \ 8 1en Segment an anfängt,undeutlich zu werden; die punclförmige Öffnung der eigentümlichen Seilendrüsen liegt an