LEPIDOPTERA. HETEROCERA.
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Basalglied der Palpen gelblich weifs, Mittelglied ochergelb, beide mit schwarzer Spitze, daslange Endglied schwarz mit weifser Innen- und Aufsenseite; Brustrücken und Oberseite desHinterleibes ochergelb mit schwarzen Punkten auf jeder Schulterdecke und einer Reihe solcherPunkte auf der Mitte des letzteren; Bauch heller, auf den ersten Segmenten fast weifs miteiner Reihe schwarzer Punkte an jeder Seite desselben; Beine weifs mit breiten schwarzenLängsstrichen, welche das ganze Bein bezeichnen, an den Tarsen aber feiner sind. Die Vorder-flügel sind auf der Oberseite gelblich aschgrau mit weifsem Geäder. An der Flügelwurzelist ein ziemlich breites, hell ochergelbes, weifslich gesäumtes Feld abgeschnitten, welchesziemlich die Hälfte der Costa und die ganze Breite der Mittelzelle, jedoch nicht deren ganzeLänge einnimmt und dann an der Basis des Flügels bis zum Innenrande herabläuft, so dafsdas Feld einigermafsen die Gestalt eines Winkelmaafses hat, in welchem sich acht bis zehnschwarze Punkte befinden, von denen "vier den Vorderrand des Flügels bezeichnen. Auf derUnterseite haben die Flügel eine gelbe Basis mit zwei kleinen schwarzen Punkten, einem naheam Leibe dicht unter der Costa, dem zweiten in der Mittelzelle; der Mittelraum der Flügel istweifs mit einer oder zwei schwarzen Striemen an der Querader der Mittelzelle, der Aufsenrandist schwarzbraun gefärbt. Die Hinterflügel sind auf beiden Seiten einfarbig blafs ochergelb. —Vaterland: Tette; ein zweites kleineres Exemplar unserer Sammlung stammt von Guinea.
Axylia, Hübner.Axylia tabida, Guene*e.
Axylia tabida. Guenee, Noctuelites I. p. 135. pl. 6. f. 5.
Guenee beschreibt die Unterflügel des einzigen von ihm gesehenen Exemplars ausder Feisth am eischen Sammlung als weifs und giebt dasselbe für ein Weibchen aus. EinExemplar von Tette stimmt sonst vollkommen mit Guenees Beschreibung und Abbildungüberein, hat aber hellbräunliche Unterflügel und ist sicher ein Weibchen. Vielleicht hat sichGuenee in der Geschlechtsangabe versehen, wofür auch die Abbildung spricht, welche, nachdem Hinterleibe zu urtheilen, weit eher ein männliches, als weibliches Stück vorzustellen scheint.
AcOütia, Ochsenheimer.
Acontia discoidea, nova spec.Tafel XXVIII. Fig. 9.A. alis anticis niveis olivaceo strigatis et maculatis, limbo flexuoso fusco violaceo etolivaceo marmorato; posticis fuscescentibus fusco marginatis. Mas. Exp. alar.ant. lin. 14.Acontia discoidea. Hopfpeb, Monatsberichte d. Kbnigl. Akad. d. Wissensch. zu Berlin. 1857. p. 422.
Diese schöne neue Art hat ungefähr die Gröfse der europäischen Ac. Caloris Hüb. und
Peters, Reise nach Mossarabique. Insecten. 55