Druckschrift 
2 (1892)
Entstehung
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175
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Lignum Quassiae.

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Beschreibung. Das Quassiaholz von Surinam kommt in finger- bisarmdicken Knüppeln oder geraspelt in den Handel. Die Knüppel sind meistnoch mit der ziemlich spröden, 12 mm dicken, braungrünen Rinde bedeckt,die sich aber leicht ablöst. Sie besteht aus einer 0,4 mm dicken Schiebtzarter Korkzellen, einer Mittelrinde, deren Parenchymzellen zahlreiche Oxalat-drusen oder Krystallsand in kurzen Schläuchen enthalten und die viele Steinzellenhat, welche sich nach innen zu einem geschlossenen Ringe ordnen. Der Bastbesteht vorwiegend aus geschrumpften Bastfasern und einreihigen Rindenstrahlen.Das Holz ist leicht, weich, hellfarbig, gut spaltbar, auf dem Querschnitt con-centrisch geschichtet. Markstrahlen werden erst mit der Lupe sichtbar, sie sindein- und zweireihig und 1220 Zellen hoch. Das Holz besteht vorwiegend aus

Fig. 77. Quassia amara L. f. (Nach Baillon.)

dickwandigen Fasern und Gefässen mit weitem Lumen, von Pareuchym um-lagert. Schwarze Flecken und Streifen, die auf dem Querschnitt an der Peripheriedes Holzes sowie auf der Innenseite der Rinde sichtbar sind, werden von blau-schwarzen Pilzfäden hervorgerufen. Der Geschmack des Holzes ist rein undanhaltend bitter. (Fig. 78.)

Das Quassiaholz von Jamaica kommt in Form bis 30 cm starkerStammstücke oder Aeste in den Handel, die mit der circa 1 cm starken,schmutzig braunschwarzen, zähen Rinde bekleidet sind, welche zahlreiche Längs-rippen zeigt. Sie besteht aus einem dünnen Schwammkork, einer stark sklero-sirten Mittelrinde, deren Parenchymzellen Einzelkrystalle und Sand von Kalk-oxalat enthalten. Der Bast ist in seinen äusseren Theilen noch stark sklero-