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Allein, da einestheils der bis jetzt in der Regel gemischte Rebensatz und die Verhältnisse des Weinverkehrs im Herbtte, so wie die Herbtt-und Aeltereinrichtungen am Neckar bisher den gewöhnlichen Weingärtnern nur selten gestatteten, diese Verbesserungsmittel in Anwendung zu bringen;so mutste die Gesellschaft kür die Weinverbesseruug in Württemberg ihr Urtheil über den Wein von Sehwarzweltchen in ihrem I. Hette der Mit-theilungen S. 42 auch aut dicse Verhältnisse und die bisher allgemein gewöhnliche Lehandlungsweise gründen, bei welchen nur in sehr günstigenWeinjahren ein besseres Gewächs von jener Sorte erwartet werden kann.
IX. Ordnung.
V. Olienopoilia. Gänsekütsler. Raisin (Äutal.
Matt meist gleich, mit künk tiet eingetchnittenen tappen, welche sich öttcr in der Grundbucht kreuzen, oben dunkelgrün, kahl, unten hellgrün,tast nackt.
Traube gross, ättig, lang, langstielig.
Beere rund, dickhäutig, mit weissem, weinigtem, etwas säuerlichem Satte.
Sxnonxme und Charactere der Unterarten.
4) Stauer Günsefüssler. Abbildung Tab. XXII.
Schübler und v. Martens S. 166. V. Olienopoäi» (Gänsetütsler) t'olii« «nb 7-Iobi«, protuinls «iuuati«, panieuli« maximl«; «udä6r>«i8,
rAinosissimi«, loiiKö peckuneulstis; aoini« Klobo«i«, eaesio-xi-uinosis, exioai-pio äen«o.
Gänsekütser und Gänsesütsler (von der Aehnlichkcit des Mattes mit einem Gänsesuss); an der Sergttratse, im Kreichgau, am Neckar und amobcrn Haardtgebirge.
Die grosse Schwarte; in Oestreich (bei Heintl S. 175), wo übrigens dicse Sorte mit der Müller-Rebe und dem schwarzen Klevuer oder Alebrothverwechselt ist.
kaisi'ii rouKs ös Oantal in der v. Sabo'tchen Traubensammlung (v. Sabo und Metzger S. 90).
Rebttoek sehr stark, stämmig, auslausend, dauerhatt; Rinde zart, ziemlich anliegend; ünotpenentwicklung ziemlich spät.
Rebhoh lang, hcllbrauu gesurcht, ohne Puncte, Anotenabttand drei bis vier Zoll weit; Knoten ziemlich erhaben; Mark stark; Spät- und Att-trauben selten; Ranken viel, ästig, lang, Knotpen klumpig, wollig; Schnitt weich.
glätter grots, meist gleich, mit künk tick eingetchnittenen, grötseren und nicht selten zwei kleineren Unterlappen, oder in drei Einschnitte getheiltenOberlappen, oben glänzend grün, kahl, unten hellgrün, tatt nackt, mit zweireihigen, oben tpitzigen Zähnen, welche bei der Traubeureike amRande sich rothen; mit langem, hellröthliehem, zum Theil grünlichem, kahlem Matttiele, und ziemlich erhabenen, gelblichen Nerven; Abtallziemlich trüh.
Llüthe ziemlich empkindlieh, besonders bei natser Witterung.
Trauben viel, grots, ättig, lang, oben breit, nach unten zugctpitzt; Träubehen kurz; locker; Traubenttiel mittellang, dick; Seerenttiel kurz, dick,bei voller Reite röthlieh; Agrett und Kleinbeere selten; Wultt mittelmätsig.
Leeren grots, rund, tchwarzblau, narbig, blauduttig, mit röthlichem Fleitche, zwei länglichen Kernen und weitsem, säuerlichem Satte, welchersich bei leichtcm Druck der Leeren röthet; Neite spät, gleich den Trollingern.
2) Grosser, hellrother Sänsefüssler.
In Deutschland.
Calebstranbe; bei Neckarzimmern und im Taubergrund.
Hartweg'tche Samentraube; aus der Znsel Neichenau.
Nothwelteher; bei Heidelberg.
Schmiedttottel, Samentraube; in Gärten in Carlsruhe.
In Frankreich.
Naisin monstreux, Komis violst? öcrnardi; (ehemals in der v. Sabo'tchen Sammlung, v. Sabo und Metzger S. 9).
Rebttock sehr grots, dick, auslautend; Ninde zart, ziemlich anliegend.
Rebholz rund, wenig gedrüekt, hellbraun, gelblich gettreitt, punctirt; Knotenabttand zwei bis drei Zoll; Knoten breit, etwas dunklet als das Holz;Rebenätte und Atttrauben nicht selten; Endtpitzen der jungen Zweige kahl; Ranken wenig, dünn, meitt eintach; ünotpen klumpig, wenigwollig; Schnitt ziemlich hart.