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1 (1834) Phanerogamen
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Taxus Baccata.

Wattig, in einen feinen, das Eiweifs bis an die iiufscrste Spitze durchdringenden Faden übergehend. Colslc-donarende dick, sehr schwach eweispallig. und daher das Colyledonar-Ende viel geringer als das Radicular-Ende. Beim Keimen vergröfsert sich der Embryo, und das Würzelchen sebiebt sicli au6 dem Nabelende her-vor, indem es das Eiweifs durchdringt und die Sanienhäule zerreifst. Die harte Schale trennt sieh dann in2 Hälften, das Wurzelcndc tritt hervor und vergröfsert sich sehr, während das Colyledonar-Ende noch imSamen bleibt und erst später die Hülle abwirft, und zwei linienförmige., ausgerandete, nadelähnliehe Coiyle-donen zeigt, zwischen denen die Plumula hervorragt. Nach einem Jahr hat das Slämmchen noch seineCofyl. und aufserdem noch 10 12 Nadeln. Im drillen Jahre ist es gegen 2" hoch, und hat 3035 Na-deln, und nach vier Jahren hallen unsere Sämlinge (deren Slämmchen 3'" Durchmesser halten) nicht mehrals 5" Höhe, und waren mit 6 9 Ästchea besetzt *).

Vaterland. Der ganzen Ausdehnung nach schwer zu ermitteln, da der Baum ehedem fast überall, wenig-stens in einzelnen Excmpl., angebaut wurde. Nördliche Gegcuden : und daher auch nur höhere Gebirgsgegendensüdlicher Länder (besonders Urgcbirge), scheinen ihm mehr zuzusagen als südliche, denn in Grofshritanicn '),Norwegen 2 ), Schweden '), Dänemark *\j Pommern 4 ' 1 ), Polen *'') und Nord-Amerika 5 ) ist er höchst wahrschein-lich ursprünglich wild. Südlicher findet er sich:nur in einzelnen Gegenden in-der Ebene, und nur in den Gebirgenhäufiger, wie in Thüringen 5a ). im Harz '), in den Sudeten "), in Ungarn 3 ), in der Sehweiz 9 ) in grüfsererMenge. [Ilundcshagcn behauptet, dafs er in Deutschland (wo er wohl früher häufiger gewesen ist 9;l )nirgends heimisch sei.] Wenn er auch in den Spanischen sl >), Portügisischen I0 ), Französischen ") und Grie-

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*) Der Stamm wächst äuTsers't langsam. Kasthofer (a. a. O. p. 26.) zählte an einem, auf schattigem Gebirgs-bange. im Lütschenthale. erwachsenen Stamme, welcher nur 5" Durchmesser hatte, 120 Jahrringe. Der Zuwachs wärealso noch geringer, als ihn De Gandolle (Fror. IVvl. Bd. 31. S. 293.) angäbt.

') Johnst. Fl. of Ben«. V. I. p. 221. (1829) [certainly indigenoos lo Brilain]. Hooker Fl. Scot. P. II.p. 195. Lightfoot FI. Seol. I ol. II. p. 626. [it is foimd here and iherc in the llighlands, in a truly wild State; einealte Ortsbenchnung rührt sogar davon her.]. Smith Englisch Fl. V. If . p. 233. [In mountainous woods, and on theIeage's 6f Ihncslnnc ctiffsf. WaR-er Fl. of O.Tfordshire p. 300. Hudson Fl. Angl. T. IL p. 437. Hook erBrit. Fl. p. 439. [Ein 56** im Umfang betragender Stamm im Kirchspiel Forlingalj. Re.lhan Fl. Canlabrig.p. 374. [Hills, Woods a. HedgesJ.) Gunner Fl. Norn-eg. P. II. p. 2S. [Non in Sundmöria tantum, seil et inNorweg. austr.]. 3 ) Wahlenbcrg Fl. succ. II. 658. *) Fries et Broberg Fl. Hallanäica p. 150. [ad Siirö.'jFlor. Dan. lab. 1240. [Quondam frequentior]. «*) Hartig Forstl. Conrers. Lex. p. 81S. «h) v. Brinckcn mim. sur Infnret de Bialowicza, I'arsorie 1828. 4. p. 20. (Wurzeln von längst abgehauenen Eibenslämmen, welche eine ungewöhn-liche Stärk.!'- gehallt haben müssen.) 5 ) Miohaux Fl. bureali-Ämeric IL 245. [In uinbrosis Canadac]. Rafines-cjue Med. FL of the unilcd slates. I '. II. p. 267. Nuttall Gen. of North-Amen«. Plauts L~. IL p. 246.'») Bechst. Forslbol. p. 537. [Nahe um Schnepfenthal, am Taxberge n. Ilermanusstein, (auf Kalkstoinflötzen) und umIronhagen. Auch vor der Rhön noch einDistrict, der starke Räume aufzuweisen bat.] 6 ) Eigene Erfahrung. [ImTaschengrunde an unzugänglichen Klippen, ferner am Langenhals.] [Im Winler 16Q| wunler. im Thaloschen Reviere not hüber 500 Stämme gefällt. Pfeil.] Haller Enum. plant Gölting. p. 6. ") Wimmer et Grabowsky Fl. Sil.P. II. V. IL p.393. s ) Allgem. Forst- u. JagJ-Zcilg. Frkf. a. M. 1S33. No. 37. Wahlenberg Fl. Carpat. p. 323.Neueste statistisch-geogr. Besehe, d. Königr. Ung. Croat. Slaron. Leipz. 1832. S. S. 183, 344. ') Gaudin Fl.Helv. IL 303. H. Zsehokke d Alpamiilder jS\ 133. Nach Kasthofer (Anmcrk. über d. Haider und Alpendes Berner/sehen Hoehgebirgs, Aarau ISIS. £. 2&.J findet er sieh nur selten und vereinzelt im Oberlande, dagegenziemlich häufig im Kienthale, in dem Rothtannenwalde, auf der Schattenseite des Gcbirgs; eben so in ähnlicher Lage imLölsebenlhale: am häufigsten auf der gleichfalls nördlichen Senkung des Abendberges, 1500' hoch über d. Thunersee(3300' hoch über dem Mittelmeer). Nach dem freudigen Wachslhum desselben daselbst, würde seine Veg< talionsgrenzenoch viel höher angenommen werden können. 9a ) Bechst. sagt:Er ist ein Abkömmling unserer deutschen Urwähler,der aber seiner schweren Fortpflanzung wegen verdrängt wird. " 9| >) Gacsa ra ugustani Stnops. slirp. Aragon, p. 143.,0 ) Brotero Fl. Lusit. II. 287. [4 Gegenden citirt]. ") De Cand. Bot. Galt. I. 432- Bentham Catal. d. pl.indigenes d. Pyren. et du las Langurdoc. p. 124. Desfont. bist, des arbres et arbrUs. T. II. Vill. pl. d.