Conium Maculatum. Gefleckter Schierling.
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UMBELLATAE Juss. und anderer Schriftsteller.Doldengewächse.
Kelchrand 5-zähnig oder fehlend. Kronenblätter 5, oft ungleich. Staubgefäfse 5. Frucht-knoten 2 miteinander verwachsen (scheinbar 1.). Griffel 2. Frucht: Doppelachene. Samen hängendmeist an einem eigenen gabelförmigen Träger. Embryo umgekehrt, klein. Eiweifs reichlich. Blumenmeist in Dolden. Stauden oder Kräuter. Blätter meist gescheidet, meist gefiedert, oft zusammengesetzt.Viele reich an Harzen und ätherischem Oel, manche an narkotischen Stoffen, andere zuckerhaltig.
CONIUM. Schierling.
(PENTANDRIA DIGYNIA.)
Frucht eirund, von der Seite zusammengedrückt. Achenen an der flachen Seile slark gefurcht(daher auf dem Querdurchschnitte fast nierenförmig); Rippen derselben vor der Reife wellig gekerbt, nachderselben gewellt; Thälchen striemenlos.
CONIUM MACULATUM.
Gefleckter Schierling.
Erdschierling, grofser gemeiner Schierling, Wuthschicrling, Wutscherling, stinkender Schierling,Wiener Schierling, Wütherich, Würgerling, Tollkörbcl, Bangenkraut, Bonzenkraut, Berslkraut, Ziegen-kraut, Wägendünk, Vogeltod, Kälberkern, Kälberpeterlein, Katzcnpctcrlcin, Teufelspeterlein, Scharnpipc.— Franz. La cigue ordinaire, ou grande cigue. — Engl. The common hemlock, the kex. — ItuT.Cicuta. — Span. Ceguda. — Russ. Boligolow. — Ungr. Nagu Büröck. — Hott. Schcerling, Ge-vlackte Schcerling.
Synon. Conium maculatum. Linn. spec.pl. cd. II. p. 349.— Syst.plant, cd. Reich. P.I.p. 672.
— Iloutt. Linn. Pfls. VI. 58.. — Willd. spec. plant. T. I. p. 1395. — Römer et Schul), syst,reg. Vol. VI. p. 545. — Spreng. Syst. reg. Vol. I. p. 907. — Haync Arzn. I. tob. 31. — HayneDarstellung d. Gew. die in d. neue Prcufs. Pharm, auf gen. sind, herausgeg. von Brandt u. RatzeburgBd. I. p. 81. c. tab. — Jacq. Flor. Austr. tob. 156. — Hoffra. Umbell. 2. I. pag. 101. tob. I. ßg. 3.Pollich Palat. n. 275. — Schkuhr Handb. I. p. 194. tab. 62. — Cicuta maculata. Lam. Fl.fr. III.104. — Cicuta major. Lam. Encycl. II. 3. — Dec. Fl.fr. IV. 324. — Cicufa. Fuchs Hist. p.406. —Dodon. Pcmpt. p. 46. — J. Bauh. hist. 3. L. 27. p. 175. — Lobel ic. I. p. 132. — Tabcrnae-mont. Kräuterb. p. 1170. — Coriandrum maculatum. Roth Flor. Germ, T. II. P. I. p. 318. — Corian-drum Cicuta. Crantz Austr. p. 24. — Cicutaria vulgaris. Clusii Hist. 2. p. CC. — Sium Conium.Vest manualc p. 513.
Wesentlicher Charakter. Blätter dreifach gefiedert. Blättchen lanzettlich, ficderspaltig.Beschreibung. Wurzel zweijährig, spindelförmig oder fast spindelförmig, cinköpfig, bräunlich*weifs, meist mit mehrern sich wieder verästenden Wurzelfasern, von möhrenartigem Geruch und Geschmack.
— Stengel aufrecht, stielrund, unten sehr leicht gestreift, kahl, hie und da mit den durch die abgefallenenBlätter hervorgebrachten Narben bedeckt, besonders an seinem Grunde gewöhnlich mit blutroth-purpurrothenFlecken, seltener ohne dieselben, vielästig, drei bis sechs Fufs hoch. Aeste weniger gefleckt oder ungcfleckt,stärker gestreift als der Stengel, zuweilen fast winklig, die untern wcchselsweis stehend, die obern wegen
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