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Corohilla Varia. Bunte Kronwicke.
Italien '), in der Schwell 2 ), Deutschland 3 ), Dänemark *), Ungarn s ), Galizien 6 ), Taurien r ) und Griechen-land nebst seinen Inseln 3 ), ohne aber hoch nach Norden zu gehen.— Standort. Auf gutem oder mäfsiggutem Boden, besonders lehm- oder kalkhaltigem, auf Aeckern, an Zäunen, Hecken u. s. f. — BlühezeitJuli und August. — Fruchtreife September.
Wirkungen. Nach Seiler ') soll diese Pflanze frisch genossen heftiges Erbrechen, Besinnungs-losigkeit, Zuckungen und bei 2 Mädchen den Tod herbeigeführt haben. Lejeune I0 ) hat neuerdings sowohlan Hunden als an sich selbst Versuche angestellt, ohne eine andere Wirkung als vermehrte Harnabsonderungwahrzunehmen. Auch genossen nach Landsberg's von unserm Freunde Göppert uns mitgetheillen Ver-suchen Kaninchen das Kraut sowohl als auch das daraus bereitete Extract bis zu 1 Drachme ohne Schaden.Ein Kanarienvogel, dem 5t 10 Tropfen des frisch ausgeprefsten Saftes gereicht wurden, bekam nur bald dar-auf einige dünnflüssige Slublausleerungen. Landsberg nahm 3 Drachmen vom Extract, ohne nur einmalvermehrte Stuhlgänge wahrzunehmen.
Anwendung. Hie und da wird sie als Viehfulter benutzt, sonst macht man keinen Gebrauch da-von. Besonders sollen sie die Schaafe lieben.
Gegenmittel. Da das Gewächs den von Seiler angegebenen Wirkungen zufolge den narkotisch-scharfen Giften angehören würde, so weiden alle dagegen angezeigten Mittel, wenn sich wirklich eine Ver-giftung damit ereignen sollte, anzuwenden sein.
Erklärun
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r und zwanz
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Kupfertafel.
Das über der Wurzel (A.) durchschnittene blühende Gewächs (B.). Fig. 1. Die Fahne in ihrer na-türlichen Form, und 2. dieselbe ausgebreitet. — 3. Ein Flügel von der äufsern, und 4. von der innern Seitegesehen. — 5. Das Schiffchen in seiner natürlichen Lage, und 6. dasselbe ausgebreitet, und etwas vergr.—7. Die Staubgefäfsbiindel mit dem Stempel (nat. Gr.). — 8. Dieselben aus einer Knospe (vergr.). — 9. Die-selben noch vom- Kelche umschlossen, und zwar aus einer aufgeblühten Blume (vergr.), und 10. dieselbenohne den Stempel, aufgeschnitten und ausgebreitet. — 11. Der Kelch, von der Seite gesehen (etwas vergr.).— 12. Derselbe ausgebreitet. — 13. 14. Ein Slaubkölbchen von der vordem und 15. von der hintern Seitegesehen (stark vergr.). — 16. Ein aufgesprungenes Staubkolbchen von der Seite gesehen, und 17. eines derQuere nach durchschnitten (vergr.). — 18. Blumenstaub ohne Befruchtung, und 19. nach der Befruchtungmit Wasser gesehen (stark vergr.). — 20. Die Narbe mit dem obern Theil des Griffels, von der Seite ge-sehen (vergr.). — 21. Der Stempel (vergr.). — 22. Der Fruchtknoten der Länge nach aufgeschnitten(vergr.). — 23. Ein Theil des Fruchtknotens der Quere nach durchschnitten (vergr). — 24 Mehrere Eichen(vergr.). — 25. Die ganze Frucht (Gliederschote) auf dem Fruchtstiel. — 26. Eine einzelne Gliederschote,an welcher sich schon oben mehrere Glieder getrennt haben. — 27. Ein einzelnes durchschnittenes Gliedmit dem darin liegenden Samen. — 28. Ein Samen von der Seite, und 29. von der Nabelseite gesehen(nat. Gr.). — 30. 31. Ein Same in verschiedener Bichtung der Quere, so wie 32. der Lauge nach durch-schnitten (stark vergr.). — 33. Der Embryo besonders dargestellt (vergr.). — 34. Das junge Pflänzchen mitden Cotyledonen (vergr.).
») Pollin Fl. Veron. IL p. 527.; Seb. et Mauri Fl. Rom. prodr. p. 238. — s ) Gaud. Fl. Helv. IV. p. 562.;Suter Helvet. IL p. 115. — 3 ) Hoffm. etc. a. a. O. — *) Fl. Dan. — ! ) Luronitz Poson. p. 7-21. — SadlerPestin. IL p. 215. — 6 ) Besser Fl. Galt. II. p. 116. — ') M. Bicberst. Fl. Tauro-Caucas. II. p. 173. —8 ) Smith prodr. ß. Graec. IL p. 79. — 9 ) B. G. Seiler de nonnullorum venenorum in corpus hum. ejf. Viech.1S09., und Hörn's Archiv 1S13. S. 460. — °) Jnnal. gen. des sc. phjs. V.