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1 (1834) Phanerogamen
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Corohilla Varia. Bunte Kronwicke.

Italien '), in der Schwell 2 ), Deutschland 3 ), Dänemark *), Ungarn s ), Galizien 6 ), Taurien r ) und Griechen-land nebst seinen Inseln 3 ), ohne aber hoch nach Norden zu gehen. Standort. Auf gutem oder mäfsiggutem Boden, besonders lehm- oder kalkhaltigem, auf Aeckern, an Zäunen, Hecken u. s. f. BlühezeitJuli und August. Fruchtreife September.

Wirkungen. Nach Seiler ') soll diese Pflanze frisch genossen heftiges Erbrechen, Besinnungs-losigkeit, Zuckungen und bei 2 Mädchen den Tod herbeigeführt haben. Lejeune I0 ) hat neuerdings sowohlan Hunden als an sich selbst Versuche angestellt, ohne eine andere Wirkung als vermehrte Harnabsonderungwahrzunehmen. Auch genossen nach Landsberg's von unserm Freunde Göppert uns mitgetheillen Ver-suchen Kaninchen das Kraut sowohl als auch das daraus bereitete Extract bis zu 1 Drachme ohne Schaden.Ein Kanarienvogel, dem 5t 10 Tropfen des frisch ausgeprefsten Saftes gereicht wurden, bekam nur bald dar-auf einige dünnflüssige Slublausleerungen. Landsberg nahm 3 Drachmen vom Extract, ohne nur einmalvermehrte Stuhlgänge wahrzunehmen.

Anwendung. Hie und da wird sie als Viehfulter benutzt, sonst macht man keinen Gebrauch da-von. Besonders sollen sie die Schaafe lieben.

Gegenmittel. Da das Gewächs den von Seiler angegebenen Wirkungen zufolge den narkotisch-scharfen Giften angehören würde, so weiden alle dagegen angezeigten Mittel, wenn sich wirklich eine Ver-giftung damit ereignen sollte, anzuwenden sein.

Erklärun

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Kupfertafel.

Das über der Wurzel (A.) durchschnittene blühende Gewächs (B.). Fig. 1. Die Fahne in ihrer na-türlichen Form, und 2. dieselbe ausgebreitet. 3. Ein Flügel von der äufsern, und 4. von der innern Seitegesehen. 5. Das Schiffchen in seiner natürlichen Lage, und 6. dasselbe ausgebreitet, und etwas vergr.7. Die Staubgefäfsbiindel mit dem Stempel (nat. Gr.). 8. Dieselben aus einer Knospe (vergr.). 9. Die-selben noch vom- Kelche umschlossen, und zwar aus einer aufgeblühten Blume (vergr.), und 10. dieselbenohne den Stempel, aufgeschnitten und ausgebreitet. 11. Der Kelch, von der Seite gesehen (etwas vergr.). 12. Derselbe ausgebreitet. 13. 14. Ein Slaubkölbchen von der vordem und 15. von der hintern Seitegesehen (stark vergr.). 16. Ein aufgesprungenes Staubkolbchen von der Seite gesehen, und 17. eines derQuere nach durchschnitten (vergr.). 18. Blumenstaub ohne Befruchtung, und 19. nach der Befruchtungmit Wasser gesehen (stark vergr.). 20. Die Narbe mit dem obern Theil des Griffels, von der Seite ge-sehen (vergr.). 21. Der Stempel (vergr.). 22. Der Fruchtknoten der Länge nach aufgeschnitten(vergr.). 23. Ein Theil des Fruchtknotens der Quere nach durchschnitten (vergr). 24 Mehrere Eichen(vergr.). 25. Die ganze Frucht (Gliederschote) auf dem Fruchtstiel. 26. Eine einzelne Gliederschote,an welcher sich schon oben mehrere Glieder getrennt haben. 27. Ein einzelnes durchschnittenes Gliedmit dem darin liegenden Samen. 28. Ein Samen von der Seite, und 29. von der Nabelseite gesehen(nat. Gr.). 30. 31. Ein Same in verschiedener Bichtung der Quere, so wie 32. der Lauge nach durch-schnitten (stark vergr.). 33. Der Embryo besonders dargestellt (vergr.). 34. Das junge Pflänzchen mitden Cotyledonen (vergr.).

») Pollin Fl. Veron. IL p. 527.; Seb. et Mauri Fl. Rom. prodr. p. 238. s ) Gaud. Fl. Helv. IV. p. 562.;Suter Helvet. IL p. 115. 3 ) Hoffm. etc. a. a. O. *) Fl. Dan. ! ) Luronitz Poson. p. 7-21. SadlerPestin. IL p. 215. 6 ) Besser Fl. Galt. II. p. 116. ') M. Bicberst. Fl. Tauro-Caucas. II. p. 173.8 ) Smith prodr. ß. Graec. IL p. 79. 9 ) B. G. Seiler de nonnullorum venenorum in corpus hum. ejf. Viech.1S09., und Hörn's Archiv 1S13. S. 460. °) Jnnal. gen. des sc. phjs. V.