Nerium Oleander. Gemeiner Oleander.
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sprungencr Staubbeutel (vergr.). — 6. Ein Staubbeutel der Quere nach durchschnitten. — 7. Blumenstaubeinzeln (sehr stark vergröfsert). — 8. Der obere Theil des Fruchtknotens mit dem Griffel und der Narbe. —9. Eine unreife Frucht der Länge und 10. der Quere nach durchschnitten (vergr.). — 11. Einzelne Eichen (vergr.).12. Die reife Frucht der Quere und 13. der Länge nach durchschnitten. — 14. Saamen in natürlicher Gröfseund 15. vergröfsert. — 16. 17. Zwei Saamen in verschiedener Richtung der Quere und 18. einer der Längenach durchschnitten (vergr.). — 19. Ein junges Pilänzchea mit den Colyledoncn, und 20. mit den erstenWurzelblüttcrn.
A P O C Y N E A E. R. Brown.Apocyneen.
Kelch (äufsere Geschlechtshülle) 5-theilig, unterständig, bleibend. — Blumenkrone: einblättrig,regelmäßig, abfallend, 5-lappig, oft mit gedrehten Lappen. Staubgefäfse: 5, der Blumenkrone eingefügt,mit den Lappen derselben wechselsweis. Staubfäden gesondert. Staubbeutel zweifächrig, der Länge nachaufspringend. — Fruchtknoten 2, oder ein 2-fächrigcr, meist vielciig. Griffel 2 oder 1. Narbe 1. —Frucht: Balgkapsel, Kapsel, Steinfrucht oder Beere, einfach oder doppelt. — Saamen meist mit einemEiweifskörper. Embryo gerade. Cotylcdoncn blättrig. — Bäume oder Sträucher. Blätter meist gegenüber-stehend. Blüthenstand doldentraubig.
NERIUM. Oleander.(PENTANDRIA MONOGYNIA.)
Blumenkrone (innere Geschlechtshülle) präsentirtellerförmig mit gedrehten Zipfeln, amSchlünde mit einer fünfblätlrigen Nebenkrone. Die Nebcnlronenblätter zerschlitzt. Die schwanzfönni-ge?i Anhänge der Staubfäden in eine Walze zusammengedreht. Saamen mit einem Haarschopf.
NERIUM OLEANDER. Gemeiner Oleander.
Oleander, Lorbeer-Rose. — Italien. Nerio, Leandro, Olcandro, Lauro roseo, Nerio Leandro. —Portug. Loendro ou Sevadilha. — Span. Eloeondro. — Franz. Laurier-Rose oder Rosage. — Engl.Rose Bay. — Gricch. ntx^oäawvij oder "Po^oSaoi/ij.
Synonym. Nerium Oleander. Linn. Spcc. plant, ed. II. T. I.p. 305. — Syst. plant, cd. Reich.P. 1. p. 594. — Houtt. Linn. Pßs. III. S. 323. — VVilld. Spcc. plant. T. I. P. II. p. 1234. — Rom.et Schult. Syst. vcg. Vol. IV. p. 410. — Tozzetti, Annali del Mus. d. Fiorenze T. IL u. Observ.bot an. — Persoon Synops. P. I. p. 269. — Spreng. Syst. vcg. Vol. I. p. 637. — Allion. Pedem. I.p. 104. — Sibthorp. Fl. Graec. T. III. t. 248. — Nerium foliis liueari-lanceolatis lernis, foliolis calycinissquarrosis, neetariis planis tricuspidatis. — Ait. Kew. I. p. 296. — Knorr delineat. 2.t. N. 2. — Kniph.cent. 6. n. 63. — Blackw. t. 531. — Linn. Hort. Cliff. 76. — Hort. Upsal. 53. — Nerium floribus ru-bescentibus. Bauh. pin. 464. — Rhododendrum. Dod. pempt. 85. — Oleander Laurus rosea. Lobel Icones364. Nerium s. Rhododendrum. Matth. Comment. in Diosc. p. 544. c. ic. N-^iov tf 'PoSoSuvSqov. Diosc.Lib. IV- c. 82. — ß. albißorum floribus albis------f- plcniflorum floribus purpurcis vel albis plenis.
■Wesentlicher Charakter. Blätter lanzettförmig, zu dreien stehend, unterhalb kahl, Nebenkronen-blättchen meist dreispitzig.
Beschreibung. Wurzel holzig, ästig. — Stengel strauchartig, oder, besonders wenn man die un-tern und Warzelscböfslinge entfernt, fast baumartig, vielästig, meist drei-, aber auch zweitheilig, in warmenLändern gegen 10' hoch und dann 2 — 4" im Durchmesser. Die Jüngern Triebe meist je 3 oder 2 bei denblühenden Zweigen zu den Seiten der Basis des Hauptblumensticls hervortretend. — Blätter ziemlich kurzgestielt, lanzettförmig, lederartig, immergrün, zugespitzt, ganz, ganzrandig, kahl, 3 — 5" lang, \ — 1" breit,
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