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DIGITALIS. Fingerhut.(DIDYNAMIA ANGIOSPERMIA oder DIDYNAMÜ ATOMOGYNIA).
Äufscre Geschlechtshüllc oder Kelch 5-theilig, die Zipfel etwas ungleich. — Innere Ge-schlechtshiille oder Blumenkrone etwas schief, glockenförmig, mit 4-spaltigemSaum. — Staubgefäfsenach unten gebogen. — Staubbeutel zweitheilig. — Capsel zugespitzt — Samenträger auf der Mitteder von den nach innen geschlagenen Klappeurändern gebildeten Scheidewand.
DIGITALIS PURPUREA. Rother Fingerhut.
Purpurfarbiger Fingerhut, Fingerhutskraut, Waldglöcklein, Waldschelle. — Franz. Digitale pourpree, Gante-lets, Gauts de Notre-Dame. — Engl. Purple Foxglove. — Itul. Digitale porporea, Cornocopia. —
JSorrvcg. FiDgerguld.
Synonym. Digitalis purpurea. Linn. Spec. plant, cd. III. T. II. pag. 866. — Syst. plant, cd.Reich. P, III. p. 151. — Houtt. Linn. Pßanzcns. B. VIII. S. 106. — Linn. Spcc. plant, cd. Willd.T. III. p. 283. — Spreng. Syst. reg. Vol. IL p. 7S7. — Persoon Synops. P. II. p. 111. — HayneArzncigctv. B. I. n. 45. — Flor. dan. 74. — Schult. Östr. Fl. B. II. S. 122. — Gmel. Flor. Bad. II.703. — Roth Flor. germ. T. I. p. 266. T. II. P. II. p. 59. — Hoffm. Deutscht. Fl. P. I. p. 220. —Smith Flor. brit. II. p. 665. — Curt. Fl. Lond. fusc. 1. t. 48. — Woodw. med. bot. t. 24. — Dcc.ß. Fr. 2661. — Sturm I. 11. — Lindley Dig. monogr. tab. II. — Elmiger Bist. nat. et medicaledes Digitales Slontpcll. 1812. pag. 41. — Buillard t. 21. — Orfil. med. leg. t.9. — Blackw. f. 16. —Plenk t. 506. — Lobel ic. 572. — Zinn Gott. 281. — Suter Fl. hclr. II. 36. — Leers herborn. n.486. — Gort. bclg. 179. - Diifs. Off. Pfl. Lief. III. t. 9. — Bluff et Fingerh. Comp. II. p. 72. —Pollini Flor. Vcron. T. IL p. 328. — Hartmann Slcandinavisk Fauna p. 241. — Digitalis purpureafolio aspero. C. Bauh. pin. p. 243. — Digitalis purpurea J. Bauh. last. 2. p. 812. — Digitalis speciosa-Salisbur. Prodr. 100.
Wesentlicher Character. Blätter eirund, länglich, oder länglich-eirund, gekerbt, runzlich, aufbeiden Seiten weichhaarig. Blumenstiele der blühenden Blumen fast so lang oder so lang als der Kelch.Kelchzipfel weichhaarig, die vier untern breit r eirund, der oberste länglich-lanzettförmig. Blumeukrone untenstark bauchig. Saum schwach vierspallig.
Beschreibung. Wurzel faserig, meist zweijährig. Fasern mit zahlreichen Zäscrchcn. — Stengelaufrecht, zwei — vier Fufs hoch, stielrund, fast filzig-weichhaarig, an der Basis einfach, über derselbenmehrere Aste treibend. — Blätter 2 — 10 Zoll lang, | — 3 Zoll breit, wcchselsweis, gestielt, ruuzlich,ganz, gekerbt, hie und da doppelt gekerbt, zuweilen (besonders die untern Stengelblältcr) an der Basis sii"-zühnig, oder fast ganzrandig, oder (die obersten Stengclblätter durchaus fast ganzrandig) am Blattstiele her-ablaufend. JVurzclblüttcr und untere Stengelblältcr lang gestielt, oberste Slcngclblättcr fast sitzend. __
Blumen in Trauben, überhangend, einscitswendig, gestielt. Blumenstiele der blühenden Blumen so lan" oderetwas kürzer als der Kelch, der fruchttragenden etwas länger als der Kelch, rundlich, filzig-w^eichhaarie, amGrunde von eirunden, gauzrandigen, lang. zugespitzten, umfassenden oder sitzenden Nebenblättern unterstützt.Trauben vielblumig, \ — lj F. lang, an den Hauptzweigcn an der Spitze meist etwas zurückgebogen. —Kelch fast j mal so lang als die Blumenkrone, einblättrig, tief fünftheilig, bleibend, filzig-weichhaarig,die vier untern Zipfel eirund oder rundlich-eirund, stumpf - zugespitzt, der oberste viel schmaler, länglich-lanzettförmig. — Blumenkrone einblättrig, 1| — 2 Zoll und darüber lang, schief-glockenförmig, dunkleroder heller bläulich-purpurroth, auf der Unterseite mit weifsen, wolkigen Flecken, auf welchen auf der
Innen-