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1 (1834) Phanerogamen
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Daphne. Seidelbast.Erklärung der siebenten Kupfertafel.

Das ganze Gewächs im blühenden Zustande (nat. Gr.). Fig. 1. Ein einzelnes ausgebreitetes Blatt des-selben. 2. Ein von der Scheide entblöfster Blumenkolben, woran man a. die weiblichen Blumen, b. die männ-lichen und c. c. metamorphosirte weibliche Blumen (Nectaricn) sieht (nat. Gr.). 3. Ein fruchttragender Kolben(nat. Gr.). 4. Mehrere beisammenstehende Staubgefäfse (vergr.). a. Eins derselben von der Seite gesehen(vergr.), und b. c. quer durchschnitten. 5. Zwei zusammenstehende Staubgefäfse von vorn gesehen, worandie Staubkölbchen aufgesprungen sind (sehr stark vergr.). 6. Ein Staubgefäfs von oben und 7. von der Seitegesehen (sehr stark vergr.). 8. Mehrere metamorphosirte Stempel (vergr.). 9. Ein Stempel (vergr.). 10. Der-selbe der Längenach, in der Mitte, 11. aufscrhalb der Mitte, und 12. der Queere nach durchschnitten (vergr).13. Eine Beere der Länge und 14 der Queere nach durchschnitten (vergr.). 15. Ein einzelner Same (vergr.).16. Ein Durchschnitt des Samens nahe am Nabel und 17. etwas entfernter davon, nach der Mitte zu. 18. EinSame in der Mitte quer durchschnitten, so dafs man im reichlichen Eiweifskörper den centralen Embryodurchschnitten sieht (sehr stark vergr.). 19. Ein der Länge nach in der Mitte durchschnittener Same mitnach unten gekehrtem Nabelende (sehr stark vergr.). d. Der Embryo (nat Gr.). e. Derselbe (stark vergr.).20. Ein gekeiinter Same, woran man unten schon den verdickten Knollen sieht. 21. Derselbe der Längenach durchschnitten (vergr.). 22. Derselbe, woran sich das erste Blatt (a) hervorschiebt. 23. Ein jungesPflänzchen, woran das erste Blatt sich entwickelt und der Knollen schon Seitenwurzeln getrieben hat.

PLANTAE DICOTYLEDONEAE Jufs.

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VASCULARES EXOGENAE DC.

THYMELEAE Jufs. Thymeläen.THYMELEAE aller Schriftsteller.

Blumen zwitterlich. Geschlechtshülle unterständig, einfach, einblättrig, röhrig, gefärbt; Randviertheilig, seltener fünftheilig; die Zipfel vor der Entfaltung dachziegelförmig über einander liegend; beieinigen an der Mündung der Röhre kleine Schuppen. Staubgefäfse meist 8, zuweilen 4 oder 2, demSchlünde und der Röhre eingefügt; Staubfäden kurz; Staubkölbchen zweifächrig, der Länge nach auf-springend. Fruchtknoten 1, überständig, cinsamig, das Eichen hangend. Griffel 1, sehr klein.Narbe 1, uugetheilt. Frucht: Nufs oder Steinfrucht. Same 1. Ekoei/s fehlend, oder in geringerMenge vorhanden und fleischig: Embryo gerade, umgekehrt. Cotylcdoncn auf der inncru Seite flach, aufder äufsern gewölbt. Tfürzelchen kurz, nach oben gerichtet. Blattfederchcn nicht sichtbar. - Meist Slräuchcr,seltener Kräuter, mit zäher Rinde. Blätter ganz, ganzrandig, verschieden stehend, meist wechselsweis. Afler-blätter fehlend. Blumen eud- oder achselständig in Köpfen oder Ähren, bisweilen einzeln, oft wohlriechend.In den gemäfsigten Zonen, besonders in der südlichen heimisch. Viele enthalten, besonders in der Rinde einscharfes, blasenziehendes Harz oder Öl, einige einen bittern, krystallisirbareu Stoff (Daphnin) und einen gel-ben Färbestoff. Manche dienen als blasenziehende oder drastische Mittel (Seidelbastarten), mehrere zumFärben (Passerina tinetoria, Daphne Mezereuin u. s. f.), von manchen wird der Bast zu Geweben (Dirca pa-lustris, Daphne lintearia) benutzt.

DAPHNE. Seidelbast.(OCTANDRIA MONOGYNIA.)

Geschlechtshülle trichterförmig; Rand viertheilig. Staubgefäfse von der Blumenröhre einge-schlossen. Frueht: Steinfrucht fleischig oder trocken.