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1 (1834) Phanerogamen
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Veratrum Album.

Bluff et Fingerhut!» Flor. gcrm. T. I. p. 479. Jacq. Austr. t. 335. Schult. Östr. Flor. B. 1.p. 582. Bull. herb. t. 155. Roth Enum. P. I. p. 132. üiiss. off.. Hcllcborus albus, cxal-bido flore. Clus. hist. I. p. 274. ß. viridißorum Floribus viridibus. V. Lobeliauum. Beruh, u. Schrad.nov. Diar. bot. IL p. 356. Schult, östr. Flor. B. I. p. 583. Bluff et Fingern, fl. gcrm. T. I.p. 479. Roth Enum. P. I. p. 133. Düsseid. off.. Hclleborura album, llorc subviridi. Lobelstirp. p. 168. Hclleborus albus flore subvi.idi. C. Bauh. pin. 186.

Wesentlicher Character. Blätter gefallet, die untern oval, die oberen eirund oder eirund-läng-lich. Blumen in zusammengesetzten Trauben. Gemeinschaft liehe uud besondere Blumenstiele weichhaarig.Nebenblatt chen wimperlos. BIß liehen der Geschlechtsbülle fein-sägzähnig.

Beschreibung. Wurzel wurzelslockig, mehrjährig, / f'urr.elstock einfach, walzenförmig, fleischig,aufscrbalb querrunzlich, schwärzlich, im frischen Zustande braun, beim Qucrdurchschnilt bräunlich-weifs,nach dem Rande zu mit einem braunen Ringe. TVurzelfasern einfach, lang, fleischig, zahlreich, zerstreut,bräunlich-w r eifs. Wurzelzasern zeräslelt, ziemlich fein. Stengel aufrecht, 1 4' hoch, röhrig, stielrund,am Grunde mit den fasrigen Resten der ihn als Knospe einhüllenden, Blatt- oder scheidenähnlichen Schup-pen, an seinem untern Tlieilc ganz von Blaltscheiden umgeben, in seinem obern Theile theihveis, in seinemobersten ganz ohne Scheiden. Blätter verschieden gestaltet, ganz, ganzrandig, nervig, mehr oder wenigergefallet, nach oben zu schmaler werdend, kahl oder behaart; die untersten oval, 2 6" lang, stumpf-spitzig,sehr stark gefaltet, mit langen, röhrigen, den Stengel umgebenden Scheiden; die mittleren eirund odereirund - länglich, zugespitzt; die obern eirund-lanzettförmig mit kurzen Scheiden; die obersten länglich-lanzettförmig, sehr kurzscheidig, ungefaltet, allmälig in scheidcnloseDeckblätter übergehend. Blumen vielehig,in zusammengesetzten, rispenähnliehen Trauben; die einzelnen Trauben von Deckblättern unterstützt, welche anden untern Trauben länger und an den oberen kürzer sind. Die einzelnen Blümchen kurz- oder lang-gestielt,mit einem mehr oder weniger langen, eirunden, zugespitzten, an der Spitze bräunlichen Deckblättern.

Geschlechtshüllc bei den männlichen, weiblichen und zwiltcrlichen Blumen 6-bläft

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die Blättchen in

doppelter Reihe, eirund oder länglich-lanzettförmig, am Grunde sehr verschmälert, jedcrseils mit einem biszum untern Drittheil sich hinaufziehenden, grünen Drüsenstreifen, am Rande häutig und gczähnelt, gelblich-weifs mit grünen Adern .oder gelblich - grün, ungleich. Die drei äujscrn kürzer als die drei innern, mehrspathelförmig und weniger zugespitzt; die drei innern, längern mehr länglich, spitzer zulaufend und an denRändern mit deutlichen Zähnchen. Staubgefäfsc sechs, dem Grunde des Befruchtungsbodens eingefügt:Staubfaden am Grunde erweitert, vor dem Aufspringen der Staubkolbchcn am Grunde aufrecht mit bogenförmignach aui'scn gekrümmter Spitze, nach dem Ausstäuben des Blumenstaubcs in verschiedenen Richtungen liegend;Staubkolbchcn gelb, nicrenfönnig-rundlich, halb - cinfächrig. der Spitze des Staubfadens angeheftet, der Querenach aufspringend. Bhnneuslaub im Wasser betrachtet rund. Stempel: Fruchtknoten drei, von derMitte an mit einander verbuuden, länglich, aufserhalb bauchig, von den Seilen zusammengedrückt, eiufächrig,mehreiig; Eichen an der innern Naht angeheftet; Griffel Orei, einer auf jedem Fruchtknoten, gebogen; Far-ben spitz. Frucht: Kapseln drei, länglich, am Grunde mit einander verbunden, oben frei, am innerenRande zusammengedrückt, an der Spitze mit dem bogenförmig nach aufsen und unten gekrümmten, bleiben-den Griffel endend, gelblich-röthlich-braun, 5 8'" lang, 1| 2|'" breit, am innern Rande durch cincSpalteaufspringend. Samen linicnfürmig-lünglieh, röthlichbraun, glänzend, von einer bräunlich-strohgelben, glän-zenden, länglichen, an einem Ende (dem des obern des Samens entsprechenden) zugespitzten, am andernschief abgcslulzten, sehr grofsen Samendccke umgeben, zwischen welcher und dem Samen eine lockere,zeitige Masse sich befindet. Aufsere Samenhaut röthlichbraun, mit der innern verbunden. Eiweifsreichlich, von der Gestall des Samens. Embryo klein, länglich, gerade, am Nabclcnde des Samens, in derMitte des Eiwcifscs. Beim Keimen linden sich keine namhaften Abweichungen von den andern Liliaceen.