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Die deutschen Brombeersträuche
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"igen ziemlich glatten glänzenden Blättern, fast dolden tra tibi gen Aesten der ver-engten schlaffen weichhaarigen fast unbewehrlen Rispe, dreispalligen unternDeckblättern, und fast hcstachcllen Blüthenstielen ohne Stachelborsten.

Synonyme. Ruhus Lingua Weihe. Bluff et Fingerh. Comp. Fl. Germ. I. p. G8G. — Steudel.Nomencl. bot. 1. p. yofi.

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B e s e h r e i b u n g.

Der Blätter Stengel ist etwas eckig, liegend, doch in Hecken aufsteigendund bogenförmig, etwas weich, einen Viertel- bis einen halben Zoll dick, grün,vor der Sonne braunroth, mit Stacheln, Stachelborsten, Drüsen und Haarenbesetzt. Die Stacheln stehen zerstreut, sind von geringer Grösse, am Grundebreit, etwas krumm gebogen und nicht sehr verletzend. Die Stachelborstensind etwa eine Linie lang, stehen ebenfalls zerstreut und sind zum Thcil Drü-senträger. Man findet sie an dem Stengel nur so lange er noch jung ist, nach-her verliefen sie sich grÖsstenthcils ganz , so dass man nur noch Puncte sieht,wo sie gesessen haben. Haare und Drüsen finden sich nur einzeln, auch anjungen Trieben mehr, als an den altern Stengeln.

Die Zahl der Blättchen ist fünf. Sie sind keilförmig und langgespilzt,oben glatt unten nur an den Rippen etwas behaart, am Rande ungleich- andlang-sägezahnig mit krautartigen Spitzen, von schlaffer Cnnsistenz, oben glänzend-hellgrün, unten mattgrün, von ziemlicher Grösse. Das mittelste Blättchen ist be-sonders ausgezeichnet dadurch, dass es vorn am breitesten und sehr langgespitztund dabei tief-sägezähnig ist, mit krautartigen Spitzen der Sägezähne, von daaber nach dem schwächer gesägten Grunde keilförmig zuläuft. Der Blattstielist drei Zoll lang, hat zerstreute, krumme Stacheln und etwas mehr Haare, alsder Stengel. Die Stielchen der äussersten Blättchen sind eine bis drei Linienlang und die Mittelrippen auf gewöhnliche Weise .bewehrt. Die Nebenblätt-chen sind linienförmig, drüsig und haarig.

Der Blüthenstand ist eine schlaffe Rispe von massiger Länge, ausser denAchseln aber länger und mehrblüthiger, als in denselben. Die Achse dersel-ben ist ein wenig hin- und hergebogen , überall mit einer feinen, anliegenden^ubescens bedeckt, und hat weder Drüsen noch Stachelborsten, nur hin undWieder bis über die Mitte einzelne, rückwärtsgeneigte kurze Stacheln , welcheoben ebenfalls fehlen.

Die Blätter stehen zu dreien, sind verkehrt - eiförmig - länglich und spitz,°ben und unten glatt, am Bande nach dem Grunde zu flach gesägt, nach derSpitze zu spitz-abstehend-sägezähnig, mit kraul artigen Spitzen. Sie endigen inein oder zwei einfache Blätter, welche weder oben noch unten Drüsen haben.Der Blattstiel ist einen bis zwei Zoll lang und gleich der Achse bewehrt.

Die Seiten-Blüthenzweige bilden in den Achseln kleine Rispen, ge-wöhnlicher aber Afterdolden, wie diejenigen ausser den Achseln. In den Achselnsind sie drei bis zwei Zoll lang, und ein- bis fünf blüthig, ausser denselben

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