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zähnigen unten fast weichhaarigen blassgrünen Blättern, doldenl raubigen Aestender schmalen weichhaarigen stachelborstigen Rispe, linien - lanzettförmigen Deck*blättern und zerstreuten dünnen Stacheln und Slachclborstcn der Blüthenstielc.
Synonyme. Rubus humifusus Tfeihe. Bluff et Fingerh. Comp. Fl. Genn. I. p. G85-
Rubus pygmaeus TFeihe in litt. (Unter diesem Namen haben wir irrlhiimlichdiese Species statt des wahren Rubus pygmaeus an einige botanische Gär-ten versandt.
I
B e s c h r e i b u n g.
Der Blätterstengel ist rund, braunroth, härtlich, einen Viertel-Zoll dick,liegend und igelslaehlig. Seine Stacheln nämlich, von verschiedener Grösseund geringer Breite, stehen so dicht, als auf den Früchten des Stramoniums,beisammen, und sind Üieils gerade ab- theils rückwärlsstchend; zwischen ihnenbefinden sich noch Stachelborsten, Drüsen und Ilaare von der Länge einerhalben Linie, gleichmässig und nicht sparsam ausgestreut.
Die Blätter stehen fünf- vier- oder drcizählig vermischt am Stengel, sindverkehrt-eiförmig, langgespitzt , am Grunde etwas keil- oder herzförmig-, obenglatt und dunkelgrün, unten wenig weichhaarig und mattgrün, am Rande un-gleich und fein-gesägt, von lederartiger Consistenz und geringer Grösse. Der BlaU-sticl ist zwei Zoll lang und weniger dicht bewehrt, als der Stengel, Die Stiel-ehen der äusserst cn Seilenblättchen sind eine Linie lang; die Millclrippcn sindauf gewöhnliche Weise bewehrt. Die Ncbenblättchcn sind linienförmig,drüsig und haarig.
Der Blüthensland ist eine schlaffe Rispe von massiger Länge; doch längerausserhalb der Achseln der Blätter, als innerhalb derselben. Die Achse ist nurwenig hin- und hergebogen, dünn und schlank, aber mit kleinen rückwarlssle-henden Stacheln von verschiedener Grösse, mit Stachelborsten, Drüsen und Ilaa-ren überall reichlich besetzt. Nur oben in der Rispe nehmen die Stacheln anZahl und Länge etwas ab, wogegen die IIaare dichter werden, und in einen dün-nen Filz übergehen. Die Drüsen, Ilaare und Stachelborslen sind eine Linie lang.Die Blätter stehen zu dreien, sind verkehrt - eilormig, oben glatt, unten wenigbehaart, am Rande gesägt, und endigen in zwei einfache Blätter, welche auf derOberfläche keine Drüsen haben. Der Blattstiel ist zwei Zoll lang, und gleichder Achse bewehrt.
Die Seiten - Blüthcnzweigc in den Achseinder Blätter, deren etwa dreibis vier vorhanden sind, sind drei Zoll lang, ganz aufrecht, und fünf- bis drei-bliilhig. Ausser den Achseln sind deren sieben bis acht, einen bis anderthalbZoll lang, einen halben Zoll von einander entfernt, aufrecht, wenig abstehend,unten drei- bis zweiblüthig, den Kelchen näher getheilt; dann bis zur Spitze ein-blülhig. Ihre Deckblätter sind, wie die der Blüthenstielc, linienförmig, drüsigund haarig. Die schlaffen Blüthenstielc sind aufrecht, einen halben bis einenViertel-Zoll lang, mit einem dünnen Filze, zerstreuten feinen Stacheln, Stachel-borsten und Drüsen beseizt. Die Kelche sind von mittlerer Grösse, drüsig, filzig