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Die Blätter stehen abwechselnd und immer zu fünfen. Ihr Hauptstielist dreieckig, drei Zoll lang und hat am Grunde zwei pfriemenförmige gewim-perte Afterblättchen. Er ist, wie die Stielchen, mit zerstreuten gebogenen klei-nen Stacheln , mit einer feinen Behaarung und mit einem Knie begabt, an wel-chem sich die Stacheln anhäufen. Das Stielchen des Mittelblättchens ist einenZoll, das der folgenden einen halben Zoll, und das der äussersten zwei Linienlang. Die äussersten Blättchen sind eyförmig, das mittelste ist rundlichund nebst den zwei mittleren sehr lang-gespitzt. Sie sind sämmtlich ungleich -oft eingeschnitten-sägezähnig mit einer krautartigen Spitze der Zähnchen, oben glatt,dunkelgrün, unten nicht filzig, sondern silberweiss - weichhaarig. Ihre Gonsistenzist lederartig.
Die Blumenzweige sind eckig, mehrentheils einige Fuss lang, mit wenigenkleineren etwas gebogenen Stacheln besetzt , unten weichhaarig , oben filzig. DieBlätter stehen an ihnen wechselsweise, mehrentheils zu dreien; sie gleichenziemlich denen des Blälterstengels, nur dass sie kürzer gespitzt sind. Das letzteBlatt in der Rispe ist gewöhnlich einfach und dreilappig. Die Rispe ist einenhalben bis ganzen Fuss lang und besteht bis in die Spitze aus lauter armblü-thigen Doldentrauben, die in den Winkeln der obern Blätter anfangen. JedeDoldentraube, hat, nachdem die Blätter aufgehört haben, am Grunde ein linien-lanzettförmiges langgestieltes Deckblatt, an dessen Grunde sich zwei pfriemen-förmige Afterblättchen finden. Jeder einzelne Blumenstiel einer Doldentraube,ausser dem mittelsten, hat ein gewimpertes Deckblatt. Uebrigens sind die Blu-menstielchen und Kelche weissfilzig, mit unterlaufenden Drüschen und vielenSpitzen. Die Einschnitte der Kelche sind lang-zugespitzt und von der reifen Fruchtzurückgebogen. Die Blumenkrone ist ziemlich gross und hat blassrosenrothe,hinfällige Blumenblätter. Die Früchte sind ziemlich gross, etwas eyförmig,glänzend schwarz, von angenehm säuerlichem Geschmack.
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Er wächst im Fürstenthum Minden um Mennighüffen an Scheppers-Sieke unter Hüsings -Lande 5 auch häufig im Buhn , zwischen Vlotho undVeit he im an der Weser.
20. Verschiedenfarbiger Brombeerstrauch. Rubus discolor. Tab. XX.
Mit scharf-seidenartig - schimmerndem eckigem stachligem niedergebogenembraunrothem Blätterstengel, haarigem Blüthenast, fünfzähligen fast runden zuge-spitzten scharf - doppeltsä'gezähnigen oben kahlen unten weissfilzigen netzförmig-gestrickten Blättern, und traubig-doppelt-zusammengesetztem Blüthenstand.
Synonyme. Der Rubus fruticosus mit rothen Blüthen der meisten Autoren gehört zudieser Art.