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Die deutschen Brombeersträuche
Entstehung
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dentrauben mit unterlaufenden einzelnen Blumenstielen zusammengesetzt. Jede Traubeoder Doldentraube hat, nachdem die wahren Blätter aufgehört haben, am Grundeein eyförmiges blattartiges Deckblatt, an dessen Basis sich wieder zwei After-blättchen finden. Ausserdem hat jedes einfache Blumenstielchen, ausser dem End-stielchen, ein gewöhnliches schmales Deckblättchen.

Die einzelnen Blumenstielchen sind mit feinen Spitzen besetzt und, wiedie Kelche, filzig. Die Einschnitte der Kelche sind spitz und von der reifenFrucht zurückgebogen. Die Blumen kröne ist ziemlich gross und hat ange-nehm rosenrothe Blumenblätter und viele, am Grunde rothe Staubfäden. DieFrüchte sind ziemlich gross, schwarz und von angenehm säuerlichem Geschmack.

Er ist sehr selten ; nur wenige Exemplare wurden bisher im FürstenthumMinden, zwischen Vollmerdingsen und der Bergkette an einer Schluchtneben Rubus cordifolius beobachtet.

ig. Silberner Brombeerstrauch. Rubus argenteus. Tab. XIX.

Mit weichhaarigem eckigem krummstachligem niedergebogenem Blätterstamm,weichhaarigem Blüthenast, fünfzähligen verkehrt- eyförmig - rundlichen sehr lang-gespitzten scharf- doppeltsägezähnigen oben fast unbehaarten unten weichhaarigensilbergrauen Blättern, und entfernten aufrechten traubig - zusammengesetzten wenig-blüthigen Rispenästen.

B eschreibung.

Der Blätterstamm ist mehr oder weniger eckig, einfach oder ästig, vonder Dicke eines halben Zolls und fünfzehn bis zwanzig Fuss lang. Er ist ziemlichhart und holzig und bildet im Wachsthum einen Bogen. Die Epidermis ist grünoder roth, mit Stacheln, Haaren und feinen Strichen besetzt. Die Sacheln ste-hen zerstreut, entweder einzeln, oder zu zweien und dreien oft aus einer gemein-schaftlichen Basis, am meisten an den stumpfen Ecken angehäuft. Sie sind fastgerade, unbehaart, an der Basis roth an der Spitze gelb, und stehen ziemlich zahl-reich , etwa zu dreissig, zwischen zwei Blättern. Sie gehören zu den grössten undsind an vier Linien lang und drei Linien breit, dabei hart und stechend. FeinereSpitzen findet man nicht zwischen ihnen. Die Haare sind am Grunde des Sten-gels deutlich, kurz und abstehend; höher am Stengel hinauf werden sie wenigersichtbar und über der Mitte desselben entdeckt man die feinste, anliegende Pu-bescenz nur durch die Lupe.