Ueber die Mehren für den Leib. 145»
Auge, ohne welches ich nicht die ersten Tageund Jahre meines schwachen aufkeimendenLebens durchgelebr haben würde, macht es,daß dieser Ban noch steht. Was ist derwolchäkige Duft der Blume, was sind dieschmackhaftesten Früchte der Erde, was sink»so viele lebendige und leblose Geschöpfe ohneden Menschen, ohne seine Sinnen, undohne seinen Leib? Geradeso viel Lebenskrafthat er in denselben gelegt, als zu der Zeit nö-tig ist, die ich hier seyn und auskamen soff,um die Absichten meines Schöpfers für diesesLeben zu erfüllen; er hat meine Tage undJahre, die ich hier leben soll , > abgemessenund abgezahlt; und wenn dieser Bau meinesLeibes und diese Hütte für meinen Geist zer-brochen wird, so gehe dann die Periode einesandern Lebens an; wo ich von diesem gegen-wärtigen die Frucht finden werde: Hier istdenn kein Tag zu viel, jeder wichtig , uudich muß sie als eine kostbare Gnaden-undVorbereiknngszeir anwenden, und darf ander Summe derselben, und dem darin von dekWeisheit mir besinnen Geschäfts nichts,K A nichts