Der Liebe gegen Gore. 67
chelce, aufzurichten/ wenn ich fehlte und sün-digte / zu bessern, und in allem Guten undaller Tugend und Gottseligkeit / in aller Er-kenmiß und im Glauben/ stärker und fester zumachen. Wie oft habe ich das an mir selbsterfahren! wie oft wurde ich beschämt/ wennich böses that/ wie oft hörte ich die Stimmedes Gewissens auch mitten unter dem Geräuschmeiner Zerstreuungen/ ja in meinen Verge-hungen und Sünden selbst/ und oft in einfa,men Stunden und stillen Nächten? Wiestark und unerklärlich wurden oft in mir dieRegungen und Antriebe für meine Besse,rang/ meine ^Aussöhnung mir Gott/ fürTugend und Reinigkeit des Herzens / für daswahre Wohl meiner Seele zu sorgen? Achhätte ich nur die zärtliche Fürsorge und dieliebesvollen Erinnerungen des gütigen Gottesbesser und mehr erkanr/ und angewandt. Tiefzum Staube beugt mich die Erinnerung derGüte Gottes für mein eigyes Wohl/ und mei-ner Gefühllosigkeit und UndankbarkeitUnd was fühlt mein Herz, wenn ich andie unzähligen Woltharen denke, die meinenE 2 Leib