6§ Der Liebe gegen Gott.
rnng der Menschen, aber du wurdest nichtRichter und Verderbet, sondern Erbarmer!Dein väterliches von Güte und Liebe durch«drungeues Herz erfand die geheimnißvvllen,unbegreiflichen ewig anbetungswürdigen Mit«rel unsers Heils. Dein Geliebter, dein Sohnwird unser Erlöser und Netter! In unsrerFinsterniß und Verwirrung unserer Erkent«ruß, gibst du durch ihn ein volles Licht, undlehrest uns, was recht nnd gut ist, unddurch ihn, der für uns starb, begnadigst duden Ueberrrerer. Vergebung unserer Sün«den, Friede des Gewissens, Friede mit dir,Hofnung des ewigen Lebens, das ist der löst«liche Inhalt deines Evangeliums, womit duuns in unsern Be^ümmerrHen für unsern Geisterquickest. Ach das alles ist für mich eben.das, als wenn es mich alleirl anginge. Lau«rer zärtliche Sorgfalt für mein eignes Wol>und das ewige Glück meines Geistes. Un--ermüdet bereitet mich deine Güte dazu. Un-aussprechlich wachsam bist du, mich vor derSünde, den Lastern und dem Untergänge zubewahren; geschäftig, mich , wenn ich strau-chelte,