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Agnes Bernauerin : Ein vaterländisches Trauerspiel
Entstehung
Seite
59
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Tore. Wollen sehen, wann er wieder kommt, ob'seinmal mit ihm richtig ist.

Tuchs. Unsere Leute habt ihr ja gut beordert?Tore. Um Mittag kommen sie mit einem Salzzu-ge herauf, und halten in der Auo ganz nahe am Schlosse.Tuchs. Daß man sie nur nicht wiktre; sonst —Tore. Ja, ohne Geräusch wird's kaum ablausen',darum haben wir auch hundert; Zezt laßt uns ein we-nig herumgehen; ich will die Gelegenheit ausspähen.

Tuchs. Will auch sehen, ob ich an Hanns Zcngerkommen kann; wie er denkt?

Torc. Und etwa dabey alles verrathen?

Tuchs. Herr Ritter! ich werde euch das Fechten,und ihr mich das Negvziren nicht lernen, (ab)

Dritter Auftritt.

Agnesens Gemach.

Albrecht. Agnes. H. Zcngcr. p. Zcngcr.s). Zcngcr. Das ist verdächtig! höchst verdächtig!Agnes. Jede eure Abwesenheit ist mir schon Unglück,p. Zcngcr. Nein, das kaun nicht angehen! wirmüßten Verräthcr seyn, wenn wir dazu ricthen.

g. Zcngcr. So sauft spricht Ernst nicht, wenn erwahr sprichr; und das beschließt kein Rath, in welchemder Vicedom vyn Srraubingcn fizt.

Albr. Aber sollte denn Religion nicht den aufbrau-senden Stolz niederschlagen? sollte mein Vater nichtyuch Mensch seyn? ein Herz haben? sich doch einbil-den