werden mir schweren, versuchten Schwerdtern hintermir in vier Tagen dastchn, und fragen, wer's laug-net, daß Agnes Albrecbtens Gemahlin sey? — O weh!weh über den, der mich zwinget, den eingebildetenFleck deiner Geburt in meiner Unterthanen Blute zuwaschen! Weh über Bayern! oder es soll Heil über dichrufen.
-Äctncs. Krieg! weh! — Albrecht! und dazu führ-te uns unsere Liebe?
^Ubr. Nicht sie; Liebe führt ja zum Glücke, oderwas führt sonst hin? Vergessenheit der Rechte derMenschheit; der berauschende Dampf, der die Thronenumnebelt; Ernstens Stolz; seiner Rathe eigennützigerHaß gegen mich; deS Vicedoms alte Feindschaft siuh's.— Aber er soll schwinden der Dampf vor dem Hauchemeines Zorns, und kriechen sollen die Schurken untermeines Rosses Hufe, Was? gewankt hatte Romsunbeweglich seyn sollender Stuhl ohne diesen Arm?ein Flüchtling oder ein armer Edelmann wäre der hoch-wüchsige Ernst ohne dieses Schwerdt? und das Weib,das ich liebe? das Gott mir gab? — Nein! mein sollstdu seyn und bleiben, und alle Streiche des Schicksalsund alle Schwcrdtcr Deutschlands und alle Donnerdes Himmels sollen mich nicht trennen von dir!
Eignes. (In der Stellung der tiefsten Schwcrmnth)
L!br. Agnes; was fürchtest du hinter meinemSchilde?
Lcsncs. Nichts für den Herzog, alles für Albrech-ten, und in diesem nur leb' ich ja — Albrecht! Lieber
wird