j). Zengcr. Sollen die Ritter bleiben, gnädigerHerr?
Albr. Liebe Landsleutc und Waffenbrüder! Zch dankeeneh für euer Geleit und eure Liebe. Wenn euch mei-ne Ehre lieb ist, kommt gerüstet mit euren Leuten invier Tagen wieder. Zeh erwarte euch. Seht! dieserArm wird euch verfechten, und für diese — meine Frauwird er fechten.
Die wirrer, -unter einander» Seine Frau?
Albr. Perzifal, Hamas Zcngcr! entlasset, beglei-tet die Ritter. (alle ab)
Dritter Auftritt.
Albrecht. Agnes.
Agnes, (endlich sich nicht mehr mächtig, fällt aufAl-brcchten hin, bebend) Albrecht! was ist das?
Albr. Zch bin entehret! deincntwcgcn. Krieg wirdwird seyn zwischen Albrecht und Ernst.
Agnes, (fallt auf einen Stuhl) Entehrt! Kriexmcincntwcgcn'
Albr. Halt aus, Weib! halt aus! du Herzogin,oder ich todt. Du kennst mich noch nicht von derSeite.
Agnes, (jammernd) Zch todt! ich todt! Ruhe übereuer Land! Friede mit euch, Albrecht!
Albr. Vom Thurniere durfte mich Ernst ansschlies-scn, vom Rittcrspicle; kämpfen durft ich nicht mitschwachen Stangen gegen Deutschlands Zugend, weilich eine Bürgerskochtcr liebe. Aber bayerische MännerC 4 werden