Druckschrift 
Agnes Bernauerin : Ein vaterländisches Trauerspiel
Entstehung
Seite
37
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

Bayern von euch, und der Nation Erwartung >ol! je-dem Landesherrn ein heiliger Wink seyn, ,

Sc>'b. Zugleich könntet ihr von Annen von Braun-schweig sprechen lassen, die euch Herzog Erich hiervorschlagen ließ: so würde Albrecht, der nun schoneinmal liebt, nicht so ganz auf einmal entwöhnet; eswäre nur mehr Wechsel, und an der Wirtembcrgcrinwäret ihr auch gcrächet.

viccdom. Ader die Dirne muß weg; weit weg;ausser des NückfailS Gefahr.

Euird. Zcb werte, er trennet sich nicht, er schei-det von ihr, er versorget sie fürstlich; und das ist dannauch recht.

Ernst. Nun, Ritter! >— wiewohl ich könnte; —vielleicht sollte; — Geht Gundelsingen! und ihr Prci-singcr! noch einmal nach Voheburg; sprecht, wie ihr'smeynt, für Ehre, für Vaterland — für einen Batet,der verzeihen will. Sprecht von der Braunschweige-rin; thut das Beste; redet für euch, wie ihr wollt;behaltet mir den Entschluß bevor. Eilet!

Preist Zu dieser Gesandschast, gnädiger Herr! isi'Lan Gnndelfiugen allein genug. Meine erst? Sendunghat mich Albreckten schon verhaßt gemacht, und sanftzu reden habe ich im Kriege nie gelernt.

Lst rares So sendet einen Mann von Ansehen mit.Kaspar der Thorringer ist hier; er führte seinen Sohnzum ersten Thnrnicre. Das ist ein Mann! bey Gott,der ist gewiß nnscrcr Meynung; Er wird mehr wirken,als wir alle zusammen.

Cz

Ernst.