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Die Heurath durch Irrthum : Ein Lustspiel in einem Aufzuge, nach dem Französischen des Patrat. Von Schröder
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d u r ch I r r L h u m. A

Grafen Lodenheim— der Vater machte Schmie-,rigkeiten, aber er mußte ihren Bitten nachge-ben. Die Heurath ging vor sich, und der sau-,bre Herr Gemahl, ein tollköpstgter wilderMensch! behandelte unsre arme Gräfin so ab-scheulich, daß der Vater vor Kummer starb.

Mariane. Lieber Himmel!

Ludwig. Ein allerliebstes kluges Pferd halfihr und uns aus der Noth — er stürzte mitdem guten Thiere, und brach den Hals. — DieGräfin begab sich nach diesem Schlosse mit derfeycrllchen Bethcurung allen Um.kmng mit demmännlichen Gcschlechte aufzuhcben.

Mariane. Ist das lange her?,

Ludwig. Achtzehn Monate.

Mariane. Achtzehn Monate? und der Hastgegen die Männer läßt noch nicht nach?

Ludwig. Nicht im geringsten. Ausser ihremBruder sind alle Mannspersonen bcy ihr fürkonterband erklärt. Sogar die Aufwartungbep der Tafel ist uns genommen; und wenn sieerfährt, daß eene von ihren Jungfern mit unsspricht — schnaps! ist der Abschied da.

Mariane. So muß dieß unsre lczte Unter-haltung scpn, denn mir käme der Abschied sehrungelegen. Scy er so gut Herr Ludwig, undführ er das Baucrmädchen herein.

Ludwig. Den Augenblick- (Er geht ab.)

a g Dril-