Der rührende Stand der beiden Ge-schwister durchdrang ihn. Er sah nur erstdie Füße des Tobten, und vermochte nichtsweiter zu gehen.
Anton, der die Hände seiner Schwe-ster fahren lasset; auf ihn zukommend undmit zitternder Stimme: Wir haben einrntsezliches Unglück erlebt.
La erblickte Theodor den ganzen zer-schundcnen Leichnam, und entfärbte sich be-bend. Er blieb seinem Freunde die Ant-wort schuldig, und schämte, bey offenemMunde,. immer starr auf die Leiche hin.
^ Wir wollen hier Weggehen , ,, sprachAnton, und nahm seine Schwester undseinen Freund am Arm, und führte sie i«ei» Zimmer gegenüber. Da ergoßen sichihre Seelen in einander; da machten sic ih-rem kindlichen , geschwisterlichen und freund-schaftlichen Kümmtr Luft. Theodor erkun-digte sich nach allen Umstanden der vorge-fallenen Geschichte auf das sorgfältigste, umsie seinem Vater erzählen zu können, ver-sicherte den jungen V"** ferner undseines Vaters unwandelbaren Freundschaft,und lud ihn , nach vollendeten Veerdigungs-geschäften, zu einem ihn zerstreuenden Be-such auf Hainrode ein. Amalia lies sichdurch langes Zureden bewegen, diese trau-rigen Geschäfte ihrem Drüber ganz allein zu
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