Druckschrift 
Erster Theil (1786)
Entstehung
Seite
120
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

Gegend werden; und da sie ihre Sänderey-«n nun benutzen können, wie sie wollen:fo wird einer von ihnen immer den andernln noch beßerer Benutzung derselben , zuÜbertreffen suchen Wie mußten wir thun,wenn unsre Vorfahren uns nur den zehn-ten Tdeil, von jenen für dies Gut, wahr-haftig ungeheuren Waldungen hinterlaffenhätten? Untre armen Bauern haben durchLen langen Schaden, welchen ihnen daSWild ln diesen Gehölzen gethan, in derThat ein Recht auf einige Eichen in selbi-gen erhalten, und von diesen sollen ih-nen neue Häuser gebauet werben. DieKirche, welche wir bauen mäßen, bauenwir fär uns, und unsre Nachkommen; undsie mag immer ein Denkmal unsrer Erkennt-lichkeit , gegen den unsichtbaren Weltschöpfecdafür bleiben , daß dieses schöne Gut unsaus frener Bewegung und Milde eines wa-üern Fürsten gescheht ward. Was dich ei-ne Zeit lang Pfarrer und Schulmeisterkosten, wirst du nach einer kleinen Reihevon Jahren dadurch wieder ersparen, daßdu keinen Gerichtshaltcr und keine Vögtemehr brauchst. Das Wild soll in diesenGegenden den Menschen von nun an darumPlaz machen, weil der Mensch, wenn ergleich nur Bauer ist, dennoch mehr werth

ist,