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Erster Theil (1786)
Entstehung
Seite
118
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„ rungcn desselben, welche du oft an de»„ Tag gelegt hast, lassen mir nicht den ge-„ rtngfien Zweifel übrig, daß ich mich in„ diesem redlichen Zutrauen zu dir irrete.„ Du verlierst bei) den neuen Einrichtungen,„ welche ich treffe, jezt — wenig , und in„ der Folge vielleicht — gar nichts. Ichhabe, als ich selbige entwarf, den Wohl-stand meiner Erben, mit dem Wohlständeder Einwohner unsers Dorfs zu verbindengesucht. Ein edler Mann muß schon blosdarauf viel rechnen, wenn er hinfort un-ter lauter glücklichen, und ihres Lebenssich nun auch wahrhaftig freuenden Men-schen, wohnen kann. Ich weis cs wohl,daß diese Denkart noch nicht die gewöhnli-che unsrer Ritter und Gutsbesitzer sey. Maudrückt vielmehr die armen Bauern, behan-delt sie wie Sklaven und Lastthiere, saugtihnen das Blut aus, und nähme ihnen gernauch Haut und Haar. Man verschweigt inder Mitte von zwanzig, dreißig und Meh-rern darbenden Familien, sein übermäßigesEinkommen unbekümmert darum, ob siewährend daß man sauset und brauset, äch-zen und winseln oder nicht; und hält sichmit dem Gedanken hin, daß sie der elendenLage, in der sie sich befinden, einmal ge-wohntsind, von keiner beßeren Begriffe ha-ben.