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Erster Theil (1786)
Entstehung
Seite
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Jahre seiner Administration verstrich«« wa-ren, hielt er sichs nicht für Schande, Ver-walter nach wie vor wieder zu seyn; obsein Vater gleich den ersten Posten im Staa-te bekleidete. Ec lebte allenthalben mäßigund sparsam, sammelte sich dadurch ein klei-nes Vermögen, ward von allen, denen ergedient Harle, seiner Treue wegen gelobt,und war eben im Begriff, selbst eine kleinePachtung zu unternehmen; als Karl seinemverdienstvollen Vater, das große Gut Hain-rode schenkte. Nun lies er sein Vorhaben,und freueke sich darauf, seinem Cigenthum«inst eben so wohl vorzustehen, wie er frem-den Gütern vorgestandeu hatte.

Louise hatte mehr Geist, als ihr Bru,der. Caroline wünschte deshals oft, daßsie Theodor, und Theodor sie geworden seynmöchte. Dessen ungeachtet gab sie ihm anGutmüthigkeit, Arbeitsamkeit und Liebe ge-gen ihre Eltern und gegen alle Menschen,nichts nach. Sie war munter und tugend-haft. Was sie lernte, lernte sie spielend,und was sie that, that sie singend. DieNatur hatte ihr viel äußerlichen Reiz ver-liehen. Ehrenfeld hatte ihre Erziehung mitedelster Sorgfalt betrieben, und wünschte,daß sie bey seinem Leben noch Gattin einesrecht würdigen jungen Mannes werden möch-te.