«ine lange Kette, weit hin zogen, und au^der Mittagssctte einen cdcln Wein trugen.Auf der ander» rauschte, unter hohen Ufer»rin Fluß vorder), derben größten Theil oesJahres hindurch, mit großen und kleinenFahrzeugen, wie bedeckt schien. In denEichenhainen gab es ehrwürdige dunkleGänge; in den Tannengebüschen Irrgärtender Natur; auf den Bergen Wasserfälle;in den Auen Blumengefilde, und alieut-halb n herrliche und mahlernche Aussichten.Ein gemäßigtes Klima herrschte daselbst; unddie reinen Lüste, welche man athmete, schu-fen allda mehr Greise, als irgendwo imganzen Laude.
Der vorige Gutsbesitzer war ein Mannvon edler Denkart und von Geschmack ge-wesen. Er hatte nicht nach den Grund-sätzen gehandelt, nach welchen cft Leutein seiner Lage zu handeln pflegen, die, wennsie wissen, daß nach ihrem Tobe ihre Güterder Herrschaft des Landes anheim fallen,dieselben vernachläßigen, oder gar muth-willig verschlechtern, und sie im Sterben ge-plündert hintcrlassen. Man sah ihn viel-mehr so verfahren, als wenn er voraus ge-sehen hätte, daß sein Gut noch Jahrhun-dert, lang bey seiner Familie bleiben wür-de. Er war ein Ockvnom vom ersten Ran-ge