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[Dominicale] (1721)
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237
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Am Sechsten Sonntag nach Dstern. 2z7

Dienst daran. Ja kurtzlich zu reden / sosagt^uüorOp. lmper. üom. 4. Omne8ipeciez juüiriL, c>uL§ Lervi vei ksbencinverirsce, possunc ksbers 8c 8ervi Diaboliin limulatione , alle rugendliche Merck/welche die DienerGOrres können ver-richten von Heryen / mir Grund undMarheir/das können auchverrichrendie Diener des Teuffels dem Scheinnach/ daß ihre Merck nur bloß habenden Schein der rugendliche» Wer-cken. ÄLarlich aber und im Merck sech-sten seynd sss es doch nicht. Glauben jedochvon sich selbst/ sie seyen fromm und gerecht/besseren sich auch nie/ und dahero kommt es/daß es in der Welt so viel lasterhWe Men-schen gibt; so viel hoffärtige/ so vielgeitzigS/.so meineidige / zornige/Rachgierige/gaile/und unzüchcige; warum? darum spricht 8.Lkr/lollomus Hom. lA.in klacrb. mslumlud spscis boni celsrum, 6um non cvAno-lcrcur.non cavacur, leci cjusss bonum tu-icipirui-. Das Übel unrer dem Scheindes Guren verborgen / da es nicht er«kennet wrrd/ wird es auch nicht ver-meyder/ sondern für ein gures Merckaufgenommem. Keiner will heutigesTags vor der Welt bös seyn ; keinerwill ein Sünder seyn ; Der Hoffär-tige in den Kleydern / ist nur sauber / derHoffärtige in den Gedancken und Gemüth/haltet sich seinem Stand gemäß; Der Gei-tzigeist häußlich/derZorn-undRachgierigeistein Liebhaber der Gerechtigkeit; der Unzüch-tigeist höfflichM l'unr, c;ui bonl vicieri.nonesse; mall non viäeri.l'ess esse volunc, sprichtL-Lernsräur 5 erm. 66 . Diese seynd/wel-che nur gut scheinen/aber nicht seynwollen entgegen aber nicht böß scher,nen/sondern gern seyn wollen /vermei-nen doch darbey sie thun gar recht / und besse-ren sich deßhalben niemahl.

Solche werden mit Nichten in dieFreund-schafft GOttes kommen/ dann der H. Geistspricht durch den Propheten )ob.c.z6.8imu-l!»core8 8c callicli provocanc irsm Oei: DieHeuchler und Hinterlistigen reiyen denZorn GOrres. Der Heilige Geist wirdbey solchen nicht einkehren/ weil sie die FeindGOttes högen / den Geist der Falschheit beysich behaltenzdann 8piricu8 8.visscis)IinL es.kubier KÄum.äap. lV s.DerH.Geist/vondem alle Weisheit und Lehre kommt/flteher von denen / die allein gleissen.

Ich fürchte/ es möchte solchen ergehen/wie der gottlosen Jezabel / diese samt ihremHerrn/den König Achab/Hat GOtt ge-strafft/ weilen sie gestritten wider die wah-re Religion / und Abgötterey begangen.Achat) ihrHerr wäre in demTreffen umkom-men / da Jehu in die Stadt Jezrael ein«zuge/ schmückte und zierte sich die gottlo-se Jezabel auf das schönste / unter andernsagl der H.Text Mepinxiroculos luos ssi-bio Lc ornsvic cgpur luum. 4 .k.eg. 9 . Siebesttichk ihr Angesicht mit Schmin«

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cken und schmickee rhrHaupr. Legtesich also zum Fenster heraus / und sahe demEinzug zu ; Warum hat sie das gethay?Hbulenlismb. 1.. antwortet/ sie habe ver-meinet / Jehu solle sie heyrathen/ weil sieaber ein Frau wäre schon bey ihren Jahren/und keine mehr aus denen Schönsten / or.

navic le plus lolico.uc placersc in oculis^L-bu, Lc acciperec esm in conjugem, sie hat»te sich mehr als söusten geduyer/ damirsie dem Jehu gefallen / und ihne zumEhe, Herrn haben mögce. Aber wasist geschehen ? Jezabel hatte vermeinet/ siewolle dem Jehu bekriegen / hat sich a-ber selbst betrogen / derJehu hat sich übersie erzürnet / und befohlen / daß man sie vsmFenster herunter solle stürtzen/ daß sie Halsund Bein gebrochen/ ist von denen Pferdenzertrettsn/ und von den Hunden gefressenworden, Nachdem unser Erlöser/Tod/ Sünd und Trüffel überwunden demMenschen zum besten / in Hoffnung/ dieMenschen werden sich ihme auch alle unter-werffen/sich ihme gantz ergeben / mit ihmein beständig guter Verständnus zu leben/deßhalben seinem Heil. Geist geschickt / dieFreundschaft mit seinerGnad zu bestättigen/die menschliche Seelen für Braut Gottesanzunehmen / was geschicht / manche garsti-ge/ unflätige Seelen/ welche keine Tugend/noch Sitten/nochFrommkeithaben/ strei-chen ihren Lastern ein Färblein derTugend an / zieren ihre Merck mit demäufferlichen Schein der Gerechtigkeit / in-nerlich seynd sie doch nichts als ein Betrug/solche werden in dem Einzug des H. Geistsfür keine Bräut/sondern für einen GreuelGOttes erkennet werden. Vü-um äolo-

lumabomiosbicur Dominos. kial.s. DerHLrrhar einen Greuel ob einen be-rrüglichen Menschen. Wer dann durchdie Gnad des H. Geistes sich zu beständigerFreundschaft GOttes will verbinden / dermuß allen Sünden absagen/sie aus derHer-berg seines Hertzens/ durch wahre Büß ver-treiben / dann alle Sünden seynd FeindGOttes / auch diejenige / die unter demSchein des Guten begangen werden/ /Vm!-cusOei(8plncÜ85Lnüi) non porett esse,yuicum inimico Obrissi eener gmiciciam.

Dahero ist nöthig/ daß wir unser Hertzauf solche Weiß zubereiten / auf welcheWeis GOtt von Moyse begehret/ daß erihme einen Altar solle zubereiten, kxocli27. v. 1 . Lc 8. Du jö Ist einen Alrar ma,chen von 8erim - Hsly , du solss ihnauch nicht füllen / sondern leer lassen/und rnnwendig hohl machen. Ebenalso/wLM wir den Heil. Geist und seineGnad wollen empfangen in unsere Hek-tzen / müssen selbige leer seyn von allenSünden/dahero redet der Ehrwürdige L-6,mich und dich / O Christ/ also an :8i vis ess«glrsre Oci.exiligni ce jplum.Zc rvacus sb omniClontgAio rerum munäsnnrum, WANN duwilft ein Alrae GOTTES seyn/Gg 3 darauf