8O Am Fest -^Gna denreichen Geburt JEsu Christi.
nackendes vor Kalrezirterendes Kindlein/dann eben dieses bezeuget die Freundlich-keit desewigcn Worts / welches deßwegenanjetzo vor Kalte zittert / damit du nichteinstens in der Hölle zitteren und Zahmklappern müssest: deßwegen ist er zu so kal-ter Winters-Zeit gebohren worden/spricht
DiäLc.äceila.ur peüora noltrafrigiüa <ti-vimamori8sui 6smmä mcericlerec: superDuc.c. L. Aufdaß er unsere kalre Her,yenmirder Flamme seiner göttlichenLiebe erwärmre r Ist das nicht ein grosseFreundlichkeit des Sohns GOttes / -eruns aus lauter Güte erhaltet / da er unsewig hatte können verderben? sage mir danicht mehr / du findest in dem Krippeleinnichts freundliches / sondern nur ein un-freundliche Nacht / in welcher das Kind-lein gebohren ist; dann eben dardurch er-weiset uns Christus die gröste Gutthat undFreundlichkeit: (ium okNormirer mun'clus in psccaris : ranco umnre ilium prole-curus elk vominus, ucn3lcituerir cli^nL-
rus ex ranm vingins, spricht erstermeldterVi6. Er ist mitten in der Nacht gebohrenworden / anzuzeigen / daß er allzeit wacheüber unser ewiges Heyl / rüdem er/da dieböse Welt rn de^ Sünden gang einge-schlaffen / solche doch so heffcig ge-Uebc/ daßerstch gewüedigec/ von er«nrr solchen Jungfrau gebodren zuwerden: Ast das nicht ein grosse Freund-lichkeit Christi AEsu/ der uns mit seinemGnadcn-Liecht hat erleuchtet / da er uns indie höllische Finsternuß stürtzen konnte.So sage dann nicht mehr / du findest nichtsfreundliches in dem Kripplein/ als ein ar-mes auf Heu und Strohe zwischen OchsundEsel liegendes/unmündiges/ stillschwei-gendes Kindlein ; dann da JEsus still-schweiget / rüsten seine Windelein / seineZährlein/dasKripplein selbst/seineFreund,lichkeit überlaut aus : Loniolamini! oon-soiumini ! clamar boc lkübulum, clamatprslepe , clan 3»r lackr/mL , clsmantpanni: Gerröst/gerröst ihr arme Gün«der! spricht 8. bernarcing lerm. s. tUar.Darmes rufst also der Srall/ er werdedem Menschen / so unter die Mörder / dasist / in die Sund gefallen / zu einer Cur be-reiter : Es ruffer die Brippe / getrostmein Mensch / der du durch die Sund demViehe bist gleich worden/ dann in mir wirddir die Speiß gereichet/ so dir dein vorigeGestalt / und darzu das ewige Leben wie-derbringet! Seyd getrost ihr Sünder/schreyen die berste Liebs>Zährlein/dann durch uns werden eure Sünden ab-gewaschen ! Seyd getrost / rüsten diewrnde'^in ' dann"durch uns werdendie blutige Wunden/ so dein Seelvonder Sund empfangen / abgetrücknetund verbunden. O so ist ja einlautere Freundlichkeit in dem Krippe-lein!
Derowegen dann l'rsnlesmug U8gue
Lerblekem örc. Last uns gehen bißnach Bethlehem! Welches verdoll-metschtwird: Don us pgni», das Brod,Haust: wo sich anjetzo fast alle.Christenspeisen lassen: 8oä non psrcrarilesmu8,spricht 8. Lernarclus lerm. 6. Vig. dlar.Last uns aber nickt vorbey gehen/sondern allda verbleiben / damit wann un-sere Feind/die Sünden/ denen wir gedie-net haben/ wieder nach uns fragen werden/man ihnen zur Antwort geben könne/ wieAonathas dem König Saul geantwortet /da er nach demDavid gefragt hatte i.keg.
LO. Lur non venic üliur Um, uec Kerl neeb nciie? warum ist der Sohn Assi ttirzu Lisch kommen / weder gestern nochhcurk Da hat Aonathas geantwortet:
Logavic me obnixe, uc irecin ZecUle-kem: Er har mick fleisstg geberren/daß er gen Berhlehem gicnge: O daßich auch von diesem oder jenem vermeldenkönnte: er ist nicht mehr bey der bösen Ge-sellschafft / nicht mehr in den Zechhausern /nicht mehr in den Schlupff-Winckeln/nicht mehr in dem >/ enus Srall/nicht mehrin der bösen Gewonheit zu sündigen / son,dern zu Bethlehem bey dem JEsulein/ undgebe GOtt / daß keiner wieder zurückkomme. Nein / nein mein JEsulein!
wir wollen uns nimmermehr von dir absön«deren / nimmer von dir abscheiden lassendurch die Sünd / nimmermehrwollen wiruns schwehrlich wider dich versündigen:Also: also Liebste werden wir allzeit
an AEsu ein gures Work haben / alsowerden wir allzeit von seiner Freundlichkeitgetrost werden.
Also freundlich und holdseelig wäre dasKindlein Z Esus/ daß es dieJuden nur dieFreundlichkeit selbsten nennten/ darum
schreibt P3ul.63rru8i'n 8 vlll. kkaAlopk. f.
zo6. Wann sie traurig waren / sprachensie zu einander: b3mu; 36 luavicmsm^, ucbilÄre8 63mu8: Lasst uns hingehen zuder Freundlichkeit / daß wir fröiichwerden! Liebste Zuhörer! traurig genugmachen uns gegenwärtige betrübte Zeiten/die uns nur immerdar neue Gefahr / neuenKrieg/neue Theurung/ mehr Hunger undElend antrohernAch e 3 N 4 U 8 36 luLVicarem.lasst uns gehe» zu der' Freundlichkeit /zudem Sohn Maria / last uns anjetzo ein-mütig seufftzen zum Tröster derBetrubten/uc kilares 6smu8 , damit wir g-tröstwerden / damit wir Gnad und Barmher-tzigkeit erlangen mögen. Last uns sprechenmit denzweySchwesternLazari: Domino,
ecce guem 3 M 38 inürmacur! soann. 1HErr stehe / den du lieb hast/ der liegeRranck! Barmhertzigsier AEsu da imKripplein/ dort im Hochwärdigen Sacra-ment/ sihe! der Mensch/dem du zu lieb bistMensch worden / kramet und windet sichvor Wehthum als ein armes Würmlein /er weiß vor lauter Jamer und Elend kaumwo hinauf / wo hinein / ach so komme ihm
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