Am Fest der Gnadenreichm Geburt JEsu Christi.
verbum sb Lvangelitta, ramum guoc! ler-rnn ejus Arariolus erar, ur lic äicsm juxraVsvi6: cMuH elk graria in Isbüs ruis:Das ewige worr des himmlischenVarrers wnd vom Evangettsten vollder Gnad genennt / weil sein RedGnadenreich und freundlich wäre/also daß jenes ps. 44 - von ihmekan geesage werden: die Gnad ist ausgegofftn indeme Lefftzen.
Und wer will es laugnen / daß derjenigegantz voll der Gnad und freundlich seye/welchergantze Stadt und Flecken / ja fastgantze Lander / allein durch die Lieb undFreundlichkeit seiner Reden als mit einerDiamaminen Kette an sich gezogen/ daß sieverlassen haben Haab und Gut / Hauß undHof/ Kinder und Rinder / ja sich selbstenverlaugnet / und ihme nachgefolget? Dannalso hatte er sie an sich gezogen/ uc mir»-
renrur in verb>8 gr^cise, guse proce6s-banc cle ore rllius : spricht 8, Uuc. c. 4.Daß ste sich verwunderten über dieGnadenreiche worr/ die aus seinemMund giengen . So seye es dann alsoH. Propbet ^ssaia / daß du unsern Hey-land wegen semer unmündigen Zartigkeitnennen barstest ?3rvulum, ein kiernesRmd/ seye es also/ich aber will ihn heutGroß nennen / wegen der übergehendenVolle seiner grossen Gnad / so er in sich be-greifst. Sey es du Königlicher PsalmistDavid/ singeduPs.sZ.daß er wegen derftharffen Räch / so er von den Sündennimmt / und derjenigen Strengheit/ so erzu deiner Zeit hat spühren lassen / seye UI-rionum Oommuz, em GDrr und HErrder Räch: ich aber will ihn / der jetzt ge-bohren / einen Varrer der Äarmheryrg,keir, und die in Mitten unserer erscheinen-de Gnad GOcre- nennen. Sage du/O König Salomon/ daß zu Verderbungder Erstgebornen / und Austilgung derSünden: Omni'porenslermo exilienscleccx:IoL reg3l>bu8 leciibu», clurus üebella-rorin meclilim exccrminii rerram proüll-vir , das allmächtige Wort von demHimmel und vorn Ronrglichen Thronkommen sepe/ und ins Land gebro,chen/ das des Verderbens war / alsernurausilmee Rrregsmann: Ich aberwill entgegen setzen / daß von dem Himmelein süsses / holdseeliges / freundlichesworr seye herab kommen / von deme je-nes ssccli, 6. in Warheit gesagt wird: Ver-bum llulce mulriplicaramicos, Lc mirigsrinlmieo8: Emsüstes Work mache vielFreund / und stiller die Feind : Die Ur-sach gibt Lorn. aus l?a!gcio: <TuiLverbum elk vekicuIuM menris, ergo inverbo clulci 6ulci8 mens vaüir, eilluir 8rillabimrillliLrLaccbgri in animum aucli-enä'i8, eumgue rorum 6ulce6ine ps-rierrsc, imbuir, sllicic, Lc in lui amo-rsm rspir : Das w-rr ist ein wüZen
deß Gemüths / deßwegen in einemsüssen freundlichen worr fahrer dasfreundliche Gemüth / und fliestet wieder Zucker in das Gemüth des Zuhö-rers/ durchd ringet es mir seiner Güstsrgkeit/ locker es / und bringet es zuferner Liebe.
Nun mein Mensch/stehe hm zumKripplein/ und sehe / wiesuß/wie lieblich/wie freundlich das ewige Wort JEsuSseye? warum? Ein süstes worr strllerdre Feind : Der Sünder ist ein FeindGoi-tes/ der ihme nach seiner Cron strebt alsein Rebell/diesen Feind aber zu besanffti-gen / zu seiner Liebe zu bewegen / erzeigt sichdas ewige Wort / der Sohn des Aller-höchsten/ so süß und freundlich / indem ersich als ein kleines / holdseeliges/unmündi-ges Kind/ auf die Erden leger / zwischendenen sündigen Menschen/und seinem wi-der die Menschen billichst erzürnten himm-lischen Vatter: Zu diesem wendet es sichund russet inständig: krwer ignolcs illi8!Varrer verzeihe ihnen ! zu der fündigenSeel aber rufft es liebreich : llevercere lkehre zurück! lasse doch ab zu sündigen/dann die Sünd ist ein solches Übel / so mitdem ewigen Feuer gestrafft wird: darummein Seel sündige nicht mehr / dann dieSünd ist ein so erschröcklich es Laster / daßfür selbiges der Göttlichen Gerechtigkeitnicht kan genug gethan werden/ als durchdieVergieffung meines allerheiligsten un-schuldigsten Bluts / dieses will ich gar gernaus allen andern fliesten lassen / damit dunur das ewige Heyl erhaltest/ aber diß bit-te ich; Vacieinpace, Lrnoli ampüu8 peo-csre! Gehe hm im Frieden und sün-dige nicht mehr! seye kein Feind GOt-tes mehr / aufdaß mein Leyden / mein Ro-senfarbes Blut an dir nicht ewig verlohrenwerde! seynd das nicht süffe Wort? wiekönntesichder liebreichsteHeyland freund-licher erzeigen?
Ein grosse Freundlichkeit rühmet llc>clelluMcu8c.45. andenWorten Moysis/Krafft deren er auch die wilde- Thier an sichgezogen und besanfftiget hatte: dann verbisiüi; monül-L vlaosvir, er hat/ sittlicherWeiß darvon zu reden/durch seineSanfft-muth und Freundlichkeit die wilde undwiderspenstige Sitten seines Volcks sanfftund zahm gemacht. Nun 0 sündigerMensch/nehme es mir nicht vor Übel auf/wann ich an,etzo sage / du seyest ein wildesThier/gewiß ist esdoch/dan dieH.Schriffcsagt es: blomocuminkonoreeller, nor»inrel>exic,compar3ru8esl jumenci'8 iniipi-enribu8,8k bmili-i ka6kus elk iII>8.?548.DeeMeysch/da er m Mnrden war/ba? ersmchrverstanden / istdemunvernünfs.gen Vsebe gleick, worden: Das ist/da erdie Ehr hatte einKindGottes zu seyn/durchdie heiligmachende Gnad / hat ers nicht er-kennt/sondern ist durch dieSünd demVieh
gleich