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reiste, die das Gute, das so mächtig zum Nach-eifern reizet, sonst so leicht verwischet. Heutesehen wir unsern heissen Wunsch erfüllet; wir se-hen das Portrait unsers durchlauchtigsten Fürstenheute zuerst in diesem Saale prangen.
Es entspricht freilich dieses Denkzeichen der Grö-ße des Dankes nicht, der in unsrer Seele glühet;nicht der Menge der Wohlthaten, die unsre Gesell-schaft, die unser ganzes Vaterland von seiner Huldgenießet ; diese hätten ein mehreres verdienet. Zwarist er nicht Held, der Eroberungen gemacht, der mitdem Blut seiner Bürger dem Vaterlande eine Hand-voll Landes erkauft hätte; er weiß, daß nicht vongemachten Eroberungen, nicht von der Grösse desReichs, sondern von der guten innern Verfassungdas Wohl des Staats und das Heil seines Volkesabhänge. Er suchte daher seine Bürger auf ei-ne weit göttlichere Art zu beglücken. Er gabihnen die Musen zu Gespielinnen, die Weisheitunter sie verbreiten sollen. Er ward Beför-derer der Wissenschaften und Künste; denn ihmhaben sie in unserm Vaterlande ihr Aufkommenund ihren blühenden Zustand zu verdanken. Erschlug den Funken, der bald znr vollenFlamme ward, die izt unsere ganze Ge-gend beleuchtet. Er errichtete die hohe Schu-le, und gab ihr taugliche Lehrer, die weit um-her Weisheit und Tugend verbreiten. Unsere lit-
tera-