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dar, und der Schmerz, daß er sie so unwür-dig behandelt und wohl gar ihren Tod verur-sacht hatte, nahm ihn so ein, daß er vieleThranen weinte, von welchen das Schreiben,welches er noch immer in der Hand hielt, be-netzt wurde. — In diesem Augenblicke tratich in das Zimmer. Er sah mich nicht, dennalle seine Gedanken waren auf das Billet ge-richtet, Überbein saß er mit dem Nucken ge-gen die Thür. Ich schlich mich leise heran,lehnte mich unbemerkt auf den Rücken desStuhls, und las den Brief ganz durch. Baldwurde ich so gerührt, daß einige Thranen mei-nem Auge entfielen, und ich mich selbst ver-gaß. Er wandte sich um, und da er michin diesem Zustande sah: geliebtes Weib, spracher, was machst Du? —
Beunruhige Dich nicht über die Thränen,welche ich vergieße, erwiederte ich, eine un-würdige Eifersucht ist nicht davon die Ursache;ich weine sie dem Andenken der liebenswürdig-sten Frau, und würde nicht glauben, desPlatzes, welchen sie mir ließ, würdig zu sepn,