sen, indem ich mich so ein unerwartetes Glückgar nicht denken konnte, aber er erzählte miralles so ausführlich, daß ich bald überzeugtwerden mußte. Die Thränen liefen mir ausden Augen. Zu eben der Zeit, da meinMund dem Himmel Dank brachte, umarmteich meinen geliebten Herzog; bald fiel ich mei-nem braven Oncle in die Arme, und gab ihmmeinen Dank mehr durch Stillschweigen, alsdurch Worte zu erkennen. —
Wir reisten nun ab, und wurden von" dem alten Herzoge mit aller Achtung empfan-gen. Er ließ die Trauungsceremonien öffent-lich wiederholen; die dabei angestellten Lust-barkeiten dauerten mehrere Wochen. Ichschmeichelte mich nun, mein Leben in Ruhegenießen zu können, auch die Freude meinesGemahls schien vollkommen zu feyn; sie wur-de aber zu einer Zeit unterbrochen, da er esam wenigsten vermuthete. —
Als er einst in einem Kabinette beschäftigtwar, unter seinen Bijouterien zum Armban-de für mich zu wählen, fiel ihm ein noch un-entsiegeltes Biller in die Augen. Eine Em-Y 4