Das xvrn.Bucht. 'Die Leh-ren rc»
Ps roz.V-
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Num- 7 .
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K. rs.
710 Das Fünffte Buch von den Leben der Vatter /
darum zu Gnaden auff und an. Und mit vi-fem Versprechen/sprach der Mann/bin ich zurKirchen herauß gangen/ deß gantzlichen Für-satzes / vor den Augen GOttes kein eintzigeSund mehr zubegehen. Nachdem nun dieUlnbstehenve dieses vernommen hatten / dafchryen sie insgesambt mit Heller Seimm auff/und sprachen : (!) HERR wie groß undHerrlich stynd deine Werck / du hastalles wohl und weißlich) gemacher! und«den darumb/dieweilen wir Christen/sowohlauß der Heil. Schrifft/als auß den GöttlichenOffenbahrungm sehen und erkennen / daß dieBarmherzigkeit GOttes gegen allen denjeni-gen so groß ist/welche ihrZuflucht zu ihr neh-men/ und ihre vorige Sünden bereuen/ daß
sie nicht allein von der bevorstehenden Stkaffihrer Sünden befreyet/sondern noch darübermit den versprochnen Gütern belohnet werden;cy so sollen wir ja gar nicht an -unserem Heylverzweifflen : Dann gleichwie GOTT der3sa.l-V.trHErr durch den Propheten Zsaiam verspro-chen hat/ die Sünden abzuwaschen/)aSchnee-und Wollen-weiß zu machen / und mit denGütern deß himmlischen Jerusalems zu erfül-len ; also thut er ingleichem und übermahlen/durch seinen Heil. Propheten Ezechielem/unsmit einem Eposchwur versichern und sagen :
So wahr ich lebe / spricht GGTL der EzechHEn/ ich will mche den Tode deß Sun-ders / sondern daß er sich bekehre und
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Über das fünffte Buch/ von den Leben der Vättern.
(^<l^e^Da.qrius H Dieser warEosgrius Pon-licus/ ein Origenist/vou ihm vrftche hier»öden im r.Buch das r/ C-»pUul/und inden Lnmerckungen üver basseldige Buch die Buch-stabens»») über dieses. Zahl deß i.Büchleins sägtkr. fosnncs Claris Lrsücliclenüs öcc. IN dem Registerder Wenigen Bücheren/ weiche sotten gereimgek undverbesseret werden : Mda sucht dieser OrigcnistEvagrius/ abermahl sein Stoische Nnleidrnlichkeit/oder Unbeweglichkei? zuverkauffen, und den keuchen«mzngiessen/welche doch von dem H. Hiervirym» /«üs ein öffentlicher Jnrhumd/ so offcrrmahlen ver-lacht und verworften worden.
0 ) » Zur Unbeweglichkeit. ^ Wider diese / wie«Hgemelot/Skorfche Uulttdenilichtkit/und Unbeweg-lichkeik/welche derEvagriuS allda sucht einjupfl an-ätzen/ hat der H. Hiervnymus ernstlich geschrieben/ indem Sendschreiben an den Etesiphonkem Wider dieFehler derPelagianeren w.
<c) » Von dem Abt Theodors von Pherme. ^Pherme/ muffen in dem Lateinischen Wecck mit nied-rerem zu ersehen/ und wiePalladiushieumenim r.Buch im rz. Capitel bezeuget / soll ein Berg inEgypten seyn/welcher gegen der grausamen Wild-nuß Scete genannt/ gelegen ist. In etlichen / so-wohl geschriebene» als gedruckten Bücheren heißetrs keiln-, in andern kirmo, aber beydes »st unrecht.Won diftm hanblen Sozomeuus im s Luch im rs.Capitel/Nicephomsnn i i. Buch lm zs Capilelrc.Sonsten wird difeni Theodors der Hunam von Pher-me gegeben / und ihn von dem 'vdcoüora äe aano/.loxLnilriL, oder clc cnuaco, das ist / auß dem Ale-pandrtnischen GeläNd/ zu unterscheiden. Im übri-gen geschicht bisweilen eines Lheodori in diesen Bü-cheren Meldung ohne Zusah oder Beynamen/ obaber alsdann ein dritter Theoborus/ oder der ein/»der der andere auß diesen bemcldlen zweyen Theo-doris verstanden werde/ das ist schwerlich zu er-ratven.
(c!) » Der Abt Joseph. ^ Dctz dieser Lehr deßAbts otosevhü/sagt dcrobbemeibte?r.soa»»tt ivi»-ris Kc 7 daß man diese Wort behutsam müsse lesen;da»n es ficht ihm gleich/ spricht er, er halte es derrinleiWllilchkeir halber mit dem Evagrio. Und wel-ches Menschen seine Merck seynd in d,sem Leben der-geüalten rein gewesen/ daß nicht etwas MenschlichesLarbey unterlossen wäre/als allein Pie Werck JEsüund Maria?
«on d»m Abt Hör. H Dieser Hör/ spricht
über die gegenwärtige Stell brsris sc-.
ist derjenige Ketzer und Origeni,»/ dessen der Heil.Hieronymus / in dem Sendschreiben an den Clesi- r
phonkem gedencket / welchen such der armselige»Evagrius/ ( vielmehr solle et sagen/ Ruffinus /
« Massen hiebevor in der vlerdten allgemernen Vvr-
red gemeldet worden ) für einen heiligen Mannhat wollen verkauften/aber der Schatten seiner Tu-genden ist schon längste» verschwunden.
<f),> Einzwepzebachenes Brod eingeschoben. ^ Im c-BDieses waren solche Laiblein Brods/ welche ihr N- rs.gewlsses Gewicht und Loth hatten/ lxrseibigen be-dienten sich vor Zeiten die Mnch/ und die Einsid-ler in dem Eaypkenland.
(Z) »Welche Pancratiaei« genannt werden. ^ Jmr.B.DiettswarensolcheKampfter/welchcindem Kampss N 15.all ihren Kräffre» musten aussdiethen. Bon Geüiorm z. Buch im 15- Capitel werden sie vanctariLÜ«genrnnek
(l>) »Von dem Mk Mlido. ^ Dieser wird im Im 7. B°Griechischen MenologioMilus genannt/ dann den Air,
» iv. Winkcrmonak helffet es daselbsten also; Die» Gedächtnüß deß Heil- Bischosss und Märtyrers» Miliz und feiner zweyen Jüngeren/ welcher auß
Persiensebütthig war/undjum Christliche» Slau-,, den bekehrt und getaufte worden rc.
(i) » Allerhand Fallstrick deß Teussels. ) Der a«m i;.T;Fallstrickei» halber warnet uns der weise LcclcliLttl- A z.cus in seinem Büchlein deß s. Capitels Vers- ro. all-„wo er sagt c Wisse daß du mitten unter den Elri-„ cken daher gehest. Der Heil. Vatter Augustlnusübtt den 141. Psalmen sägt ebenmäßig von vlelerley,, Stricken : Was ist das/ mitten unter den Stti-„cken? nehmlichauffdem Werg Christi/ thun sich»da und dort viel Fallstrick finden. Fallstrick zur»rechten/und Fallstrick zur lincken Hand. Ein Fall-»strick zmRechten ist die weltlicheGlückseeligkeit -» Ein Fallstrick zur Lmcken / die weltliche Trübsaal»und Widerwärligkcit. Fallstrick zur Rechten /
»seynd die Verheißungen und Schmeichlereyen:
»Fallstrick zur Lincken allerhand Erschröckunzen.
» Du aber gehe mitten durch alle diese Fallstricken - i„ hindurch/ und weiche ja von dem rechten Werg '
» nicht ab : lasse dich weder die Berheiffungen der» Welt und deß Teussels verführen / noch ihreSchickungen zerstören und irr machen.
(K)„ Gehe hin und gib den Brüdertn M Zei- Jäii- B.chtss- ^ Vor Alten pflegten die Manch u»sr einem N- r«.
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