;6
Christliche
k^llI. lZ7.
Hüten sollman sich vorböser Ge-ftllschafft.
ssc»c/^. z.4>iZ.
und nemmen ein Ende mit Schrecken. Wie einTraum/wann einer erwacht/ so.machstuMErr/ihr Bild in der Stadt verschreye. Bey Esajastehel: iWehe den Gottlosen / dann sie sind boßhaffcig/ rund es wird ihnen vergolten werden / wie sie es !verdienen. Einer der Alten / heißt der Gottlosen auffErden Glückseligkeit und Wohlstand / impuniram msU- ;riam, eine Sünde/ die Gott nicht auff dieser Erde/sondern erst nachdiesem Leben / in dem Abgrundder trollen straffen will. Aller der Gottlosen Wohl-stand endet sich mir diesem zeitlichen Leben. Sagen dann/beydes in dem Wohl-und Vbclstand mit dem frommenKäyftr lVlauritio, auß dem Psalmen: Gerecht bist» / 6t)Err/ und alle deine Gerichte sind gerecht.
Auß Anlaß aber dieser/ und anderen traurigen Be-gebenheiten/ die den Menschen offk so gar unverhofft undurplötzlich überfallen/sollen sich ja billich jungeLeute/hütenfür böserGesellschaffk/alsdie einen manche schon unver-sehrns/nicht nur umb daszeitlicheLeben gebracht/sonderngar ins ewige Verderben gestürtzk hat. Was hak den Leu-ten der ersten Welt / die Sündffuht zugezogen / darinn/nicht nur die Nachkömsinge des Bruder-mörders Cains/sondern auch dieKinderSeth/guten theils/ertruncken sind?Einer nit dergeringstenAnlaffcn/war die böseGeselschast/ ida nämlich dieKindrr Gottes/die Nachkötttlinge Seihe/allzu viel Gemeinschafft hatten / mit denen gottlosen Cai-niten; die Mosaische History sagt: Da sahen dieSöhneGorces nach den Töchteren der Menschen/ wie sieschön waren/und nahmen zu weiberen welche siewoleen.Da sprach derlIErr-DieMenschcn wollensich meinen Geist nicht mehr straffen lassen/dannsie sind Fleisch / ich will ihnen noch frist geben/ ;hundert und Zwantzig Jahr; Welche unselige Ge-! _ mein-;